Sprachbildung
Sprachwissensschnipsel für Lehrende
ZIEL: Um sprachsensibel unterrichten zu können, braucht man als Lehrer zuerst einmal selbst Sprachwissen! Hier finden sich ein paar "Schnipsel", d. h. eine unsystematische, zufällige Sammlung.
Sprachwissen "pur"
- Warum steht auf einem Brief "An Herrn Meier", obwohl es doch eigentlich "Herr Meier" heißt? - die n-Deklination
- Redepartikel (in Planung)
Sprachwissen im kommunikativen Kontext (Unterrichtsmaterialien)
- Glückwünsche zu Weihnachten und Neujahr aussprechen (1): "Ich wünsche dir ein(en?) guten Rutsch." - das Verb wünschen mit DATIV und AKKUSATIV -> in: Warum schreiben wir uns Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche?
- Glückwünsche zu Weihnachten und Neujahr aussprechen (2): Was ist bei Glückwünschen sprachlich zu beachten? -> in: Warum ist das Schwein ein Glückssymbol? Traditionen/Glückssymbol/Schwein
- Ungesicherte Informationen ausdrücken mit dem Modalverb sollen oder dem Redepartikel wohl -> in: Osterwissen (für Jhg. 5-7)
Sprachbildung und -förderung in der Unterrichtsplanung
Planung von Sprachbildung und -förderung im Fachunterricht
Sprachbildung in die Unterrichtsplanung implementieren - ausgehend von den konkretisierten sprachlichen Erwartungen (nach Tanja Tajmel)
Sprachliche Differenzierung von Texten im Fachunterricht
In inklusiven Lerngruppen sollten Fachtexte differenziert angeboten werden.
Zur Autorin: Sabine Häcker
Sabine Häcker ist seit 25 Jahren Fachleiterin für Bildungswissenschaften und Wirtschaft-Arbeit-Technik in Bremen. Einger ihrer Arbeitsschwerpunkte ist die Implementierung von Sprachbildung- und förderung in den Fachunterricht.
→ Hier geht es zu ihren Unterrichtsmaterialien: Benutzer:Sabine Häcker
Hinweis zum Anliegen der geschlechtergerechten Sprache: Es wird die generische Variante in ihrer genderneutralen Definition verwendet. Das grammatikalische Geschlecht von Sprache ist dabei keinesfalls mit dem biologischen oder sozialen Geschlecht von Menschen gleichzusetzen!
