Sprachbildung
Sprachbildung und -förderung im Unterricht
Planung von Sprachbildung und -förderung im Fachunterricht
Sprachbildung in die Unterrichtsplanung implementieren - ausgehend von den konkretisierten sprachlichen Erwartungen (nach Tanja Tajmel)
Sprachliche Differenzierung von Texten im Fachunterricht
In inklusiven Lerngruppen sollten Fachtexte differenziert angeboten werden.
Sprachsensible Lehrende brauchen Sprachwissen (Sprache auf der Metaebene betrachten)
ZIEL: Um sprachsensibel unterrichten zu können, braucht man als Lehrer zuerst einmal selbst Sprachwissen! Hier finden sich ein paar "Schnipsel", d. h. eine unsystematische, zufällige Sammlung.
Sprachwissenschnipsel
- Warum steht auf einem Brief "An Herrn Meier", obwohl es doch eigentlich "Herr Meier" heißt? - die n-Deklination
- Redepartikel (in Planung)
Sprachwissen im kommunikativen Kontext vermitteln (Beispiele für Unterrichtsmaterialien)
- Glückwünsche zu Weihnachten und Neujahr aussprechen (1): "Ich wünsche dir ein(en?) guten Rutsch." - das Verb wünschen mit DATIV und AKKUSATIV -> in: Warum schreiben wir uns Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche?
- Glückwünsche zu Weihnachten und Neujahr aussprechen (2): Was ist bei Glückwünschen sprachlich zu beachten? -> in: Warum ist das Schwein ein Glückssymbol? Traditionen/Glückssymbol/Schwein
- Ungesicherte Informationen ausdrücken mit dem Modalverb sollen oder dem Redepartikel wohl -> in: Osterwissen (für Jhg. 5-7)
- Zusammenhänge ausdrücken mit Konsekutivadverbien (wie deshalb, folglich, ...) → Weihnachtswissen/Datum
Literatur
- Lieslotte Martens: Stolpersteine der deutschen Sprache. 2014. https://foermig-berlin.de/materialien/Stolpersteine.pdf
Zur Autorin: Sabine Häcker ist seit über 25 Jahren Fachleiterin für Bildungswissenschaften und Wirtschaft-Arbeit-Technik in Bremen. Einger ihrer Arbeitsschwerpunkte ist die Implementierung von Sprachbildung- und förderung in den Fachunterricht. → Hier geht es zu ihren Unterrichtsmaterialien: Benutzer:Sabine Häcker
Hinweis zum Anliegen der geschlechtergerechten Sprache: Es wird die generische Variante in ihrer genderneutralen Definition verwendet. Das grammatikalische Geschlecht von Sprache ist dabei keinesfalls mit dem biologischen oder sozialen Geschlecht von Menschen gleichzusetzen! (Vgl. Das Dilemma der geschlechtergerechten Sprache)
