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Lernpfad Umwelt und Konsum/Konsum und Nachhaltigkeit

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Virtuelles Wasser

Einleitung: In diesem Abschnitt soll es um deinen persönlichen Verbrauch Virtuellen Wassers gehen.


Aufgabe
Lies die beiden kurzen Texte. Finde mit deinen eigenen Worten eine kurze Definition für "Virtuelles Wasser" und notiere sie in dein Lerntagebuch. Wenn dir die Texte nicht für eine kurze Definition reichen oder du Verständnisprobleme hast, recherchiere selbstständig nach für dich besseren Quellen. (Zeitvorgabe: 15 min.)


Texte Aufgabe 1:

"Etwa 130 Liter Wasser verbraucht jeder Bundesbürger pro Tag – zum Händewaschen, Duschen, Essen kochen oder für die Waschmaschine. Damit haben die Deutschen im Vergleich zu anderen Industrieländern einen geradezu vorbildlich niedrigen Wasserverbrauch. Doch es gibt noch einen anderen Wasserverbrauch, der im Verborgenen liegt: der virtuelle. Und da sind wir in Deutschland gar nicht mehr so vorbildlich."

Quelle: http://www.planet-wissen.de/natur_technik/wasser/wassernot/tempx_wassernot_fussabdruck.jsp

"Der Wasser-Fußabdruck eines jeden Menschen setzt sich nicht nur aus der Dusche am Morgen, Wäsche waschen und dem Toilettengang zusammen. Hinter jedem Produkt des alltäglichen Lebens verstecken sich wahre Fluten – und die kommen nicht aus der Wohnortnahen Quelle, sondern je nach Herkunft gar aus Regionen, die unter Wasserknappheit und Dürre leiden. Unter dem Begriff „Virtuelles Wasser“ fassen Experten daher die Menge an sauberem Wasser zusammen, die zur Herstellung eines Produkts verbraucht, verdunstet oder verschmutzt wird. „Die Deutschen haben beim direkten Pro-Kopf-Verbrauch einen sehr guten Durchschnittswert. Zählt man jedoch das Virtuelle Wasser hinzu, schnellt der Fußabdruck eines jeden Bürgers dramatisch nach oben“, führt Martin Geiger aus. „Wir haben die Verantwortung, bei dem Import von Produkten auf deren Wasserverbrauch bei der Herstellung zu achten.“ "

Quelle: http://www.wwf.de/185-liter-wasser-in-einer-tuete-chips/


Aufgabe

Schau dir diese Produktliste an. Stelle dir daraus so genau wie möglich eine Mahlzeit deiner Wahl zusammen, die dich satt und glücklich macht. Lege eine Tabelle mit 2 Spalten in deinem Lerntagebuch an. Notiere dir darin in der linken Spalte, wie viel von welchem Produkt du für deine zusammengestellte Mahlzeit benötigst.

Hinweis: Die 5 letzten Produkte sind natürlich nicht für deine Mahlzeit gedacht - sie dienen im zweiten Teil der Aufgabe als Vergleich.

Wenn du das erledigt hast, geht es weiter:

Für den nächsten Schritt benötigst du nun noch die jeweilige Menge an Virtuellem Wasser, die hinter jedem Produkt steht. Berechne anhand dieser Liste, wie viel Virtuelles Wasser für deine Mahlzeit notwendig ist. Trage die Einzelergebnisse in die rechte Spalte deiner Tabelle ein und errechne die Gesamtsumme. Du kannst dein Ergebnis in einen Vergleich zu den unteren 5 Produkten stellen, z.B. "Meine Mahlzeit benötigt so viel virtuelles Wasser wie __ Blätter Papier."

Wer in der Klasse hat das wasser-sparsamste, wer das verschwenderischste Essen zusammengestellt? Erstelle gemeinsam mit den Schülern, die sich so wie du für diese Wahlaufgabe entschieden haben, eine Übersicht (Diagramm, Tabelle, o.ä.) (Zeitvorgabe: 25 min.)


Dein eigener Wasserfußabdruck: Hier kannst du deinen eigenen Wasserfußabdruck berechnen. Das ist keine Pflichtaufgabe, aber vielleicht interessant für dich. Mit deinen Mitschülern kannst du deinen Fußabdruck vergleichen. Wer verbraucht am meisten virtuelles Wasser, wer am wenigsten und warum?

Fleischkonsum und Nachhaltigkeit

Wie die Überschrift schon andeutet, soll hier die Beziehung zwischen Fleischkonsum und Nachhaltigkeit kritisch beleuchtet werden. Bevor du die Aufgaben lösen kannst, sollst du zunächst zu Hause recherchieren, wie viel Fleisch deine Familie pro Woche verbraucht.

Tipp: Frag deine Eltern nach Einkaufszetteln oder schau mal in den Kühlschrank und schätze den Verbrauch :-)

Notiere deine Ergebnisse in dein Lerntagebuch. Ermittelt in der Klasse den jeweils höchsten und niedrigsten Fleischverbrauch und notiere dir die Werte ebenfalls. Wie steht dein Wert im Vergleich zu den anderen und warum?


Aufgabe

Befasse dich zunächst mit den beiden folgenden Quellen und notiere dir die wichtigen Aussagen zu Problem(en)und Lösungsansätzen zum Thema Fleischkonsum und Nachhaltigkeit.

Erstelle anschließend einen Stichpunktzettel für ein kurzes Referat, in dem du das Thema erläuterst, auf die Probleme aufmerksam machst und Lösungsansätze zeigst. Du kannst dazu weiter recherchieren, wenn du mehr Informationen benötigst. Ein Schüler wird am Ende der Woche sein Referat vorstellen.(Zeitvorgabe: 45 min.)

Quellen:

Video Fleischkonsum und Nachhaltigkeit

Keine Chicken Schicken <- hier nur S. 1-5 notwendig, restliche Seiten für weitere Recherche nutzbar


Aufgabe
Erstelle deine eigenen Regeln für einen bewussteren, sparsameren Umgang mit Wasser und Nahrungsmitteln. Dazu benötigst du auch deine Ergebnisse aus den Aufgaben zum Virtuellen Wasser. Notiere deine Regeln in dein Lerntagebuch.(Zeitvorgabe: 5-10 min.)

Tipp: Du kannst dich zu deinen Regeln auch mit deinen Mitschülern austauschen oder mit einem/mehreren Partner/n gemeinsam Regeln aufstellen. Ihr könnt diese auch auf einem Plakat veranschaulichen und im Klassenraum/der Schule aufhängen.