Historische Stichworte/Kapp-Putsch

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Der Kapp-Putsch ereignete sich 1920 und wurde von Wolfgang Kapp und General von Lüttwitz angeführt.

Er richtete sich vor allem gegen die von den Parteien SPD, Zentrum und DDP getragene Regierung des Reichskanzlers Gustav Bauer (SPD), da sie die Annahme des Versailler Vertrages durchgesetzt hatten.

Während des Putsches wurden mindestens 200 Menschen von den Putschisten ermordet. In der Nacht vom 12. auf 13. März marschierten dann meuternde Offiziere nach Berlin, um die Regierung zu stürzen. Dies gelang ihnen auch, und sie setzen Herrn Kapp als Reichskanzler ein. Daraufhin rief die abgesetzte Regierung zum Generalstreik auf, und so musste Kapp schließlich am 17. März nach Schweden fliehen. Zwar versuchte Lüttwitz, die Regierung zu übernehmen, und ernannte sich zum Reichskanzler, aber dies hielt nur für 4 Stunden. Nach 4 Tagen war der Putsch dann beendet.