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Benutzerin:Sabine Häcker/Weihnachtswissen/Traditionen/Wie katholisch ist der skandinavische Luciabrauch?

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Version vom 31. März 2025, 13:15 Uhr von Sabine Häcker (Diskussion | Beiträge)
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Wie katholisch ist der skandinavische Luciabrauch? (für Jgh. 8/9)

In Skandinavien ist der Luciabrauch am 13. Dezember sehr beliebt. Diese Tradition begann im 18. Jahrhundert in Westschweden und ist seit rund 100 Jahren in ganz Schweden sehr bekannt. Inzwischen feiern die anderen skandinavischen Länder ebenfalls die Lucia und auch in Norddeutschland gibt es erste Luciafeiern.

In Internetartikeln wird diese Tradition meist auf eine katholische Heilige namens Lucia zurückgeführt, auch die katholiche Kirche tut das. Doch wie kann im protestantischen Schweden ein Brauch entstanden sein, der eine katholische Heilige ehrt? Hat dieser Brauch wirklich einen katholischen Hintergrund?

Benötigte Zeit: 2-4 Unterrichtsstunden

Worum geht es beim Luciabrauch?

Der folgende GEO-Artikel beschreibt den Luciabrauch. Er bietet eine Beschreibung, wie man sie vielfach im Internet oder Zeitungen findet; er wurde ausgesucht, weil die Darstellung des Luciafestes repräsentativ ist. Außerdem ist GEO eine bekannte und seriöse Zeitung.

https://www.geo.de/reisen/reisewissen/luciafest--schweden-feiert-das-lichterfest-31414080.html (letzter Zugriff: 20.03.2025)

13. Dezember - Schwedisches Luciafest: Mitten im Winter erhellt ein Lichterfest das Land (erschienen am 13.12.2023, von Solvejg Hoffmann)

Mitten im dunklen Winter ist das alljährliche Luciafest am 13. Dezember in Schweden ein willkommener Lichtblick. Der jahrhundertealte Brauch findet zu Ehren der Heiligen Lucia statt und bildet einen der Höhepunkte des schwedischen Weihnachtsfests

Während es in der Sommerzeit in Schweden nördlich des Polarkreises durchgehend hell ist, verhält es sich im Winter genau andersherum. Der Dezember ist in Schweden der dunkelste Monat, in Nordschweden bekommt man die Sonne an manchen Tagen gar nicht zu Gesicht. An anderen Tagen schafft es die Sonne kaum über den Horizont, ehe sie auch schon wieder untergeht und sich alles in Dunkelheit hüllt. In dieser Zeit soll das traditionelle Luciafest den Menschen das Licht zurückbringen und die Dunkelheit erhellen, weshalb es auch auch Lichterfest betitelt wird. (…)

Die Historie des Luciafests lässt sich bis in das 4. Jahrhundert zurückverfolgen. Der christliche Festtag erinnert an die Märtyrerin Lucia von Syrakus, die der Sage nach den Armen und Kranken Essen brachte, die sich in den Katakomben der Stadt versteckten. Um in der Dunkelheit sehen zu können und gleichzeitig die Hände frei zu haben, setzte sich die selbstbewusste Wohltäterin einen Kranz aus Kerzen auf den Kopf.

Traditionell verkörpert die älteste Tochter einer Familie die heilige Heilige Lucia. Sie trägt ein weißes Gewand mit einem roten Band sowie einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf. In manchen Familien bereitet die Tochter am Luciatag das Frühstück zu, andere pflegen die Tradition, indem sie von Tür zu Tür gehen und das Licht und etwas zu Essen in die Nachbarschaft bringen. Wenn es nach den kleinen Mädchen in Schweden geht, darf aber jede an diesem Tag eine Lucia sein.

Licht zieht sich als zentrales Element überall im Land durch den ganzen Tag, der in Schweden kein gesetzlicher Feiertag ist. In Kindergärten und Schulen, in Büros und Ämtern sowie an öffentlichen Plätzen und in den Kirchen werden Kerzen entzündet und der Heiligen Lucia gedacht. In manchen Städten finden große Umzüge und Konzerte statt, teilweise werden diese im schwedischen Fernsehen übertragen.

Singende Prozessionen in weißen Roben, angeführt von der Heiligen Lucia als Lichterkönigin, ziehen durch die Straßen, gefolgt von Publikum und flimmerndem Kerzenschein. Kleine Kinder verkleiden sich gern als Weihnachtswichtel und begleiten den Umzug, Jungen geben sich als Sternenknaben – mit spitz zulaufenden Hüten und mit Sternen verzierten Stäben.

In manchen Orten zieht die Lichterkönigin mit ihrer Prozession – angelehnt an die Legende der Lucia von Syrakus – auch singend durch Altenheime, Krankenhäuser und Hospize, um den Alten und Kranken das Licht zu bringen.

Doch nicht nur Licht, auch Gebäck ist oft Teil der Gaben, die Lucia zu den Menschen bringt. In Schweden sind das vor allem knusprige Pfefferkuchen und Lussekatter, weiches Hefegebäck mit Safran und Rosinen. Die Lussekatter haben in Schweden den gleichen Kultstatus wie die berühmten Zimtschnecken.

Einen wichtigen Unterschied gibt es jedoch: Lussekatter werden nur im Dezember gebacken und nur zwischem dem Luciatag und Weihnachten gegessen. Viele Schwedinnen und Schweden würden es nämlich als pure Blasphemie empfinden, das süße Hefegebäck vor dem Luciafest oder nach Weihnachten zu essen. Zum Gebäck wird gewöhnlich Glühwein ("Glögg") oder Kaffee gereicht.

Was ursprünglich als Heiligenfest begann, ist heute eher ein kultureller Brauch. Viele Orte und Gemeinden wählen mittlerweile jedes Jahr ihre eigene Lucia, meist ein Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren, die diese Rolle dann bis Mittsommer verkörpert. Auch eine offizielle Lucia wird in Schweden jedes Jahr bei einem Wettbewerb ermittelt. Die Krönung der "Lucia von Schweden" findet im Freilichtmuseum Skansen in Stockholm statt.

Die schwedische Variante des Luciafests erfreut sich auch über die Landesgrenzen hinaus wachsender Beliebtheit. In Norwegen feiert man den Luciadagen, mit Bräuchen und Traditionen, die den schwedischen nicht unähnlich sind. Auch das Gebäck Lussekatt ist fester Bestandteil. In Finnland feiern die Menschen Lucian päivä und in Dänemark fand 1944 erstmalig die Lucia-Feier statt.

Aufgaben:

  • Lies den Artikel und kopiere ihn in ein eigenes Dokument auf deinem Computer.
  • Stöbere im Internet nach Bildern des Luciafestes und füge sie dem Dokument hinzu, so dass der Artikel bebildert wird.
  • Dann tragt im Plenum mündlich zusammen, was ihr über das Luciafest erfahren habt.
Wie erklärt die katholische Kirche den Brauch?

Die Kerzenkrone, so steht in dem Artikel, soll auf die Heilige Lucia von Syrakus (ein Ort im Süden von Italien) zurückgehen. Sie habe Menschen geholfen, die sich in den Katakomben versteckt hätten, und ihnen nachts heimlich Essen gebracht. Damit Lucia in der Dunkelheit sehen konnte, hätte sie sich einen Kranz mit Kerzen auf den Kopf gesetzt, heißt es.

Wenn man allerdings weiß, dass Schweden und auch die anderen skandinavischen Länder seit der Reformation vor mehr als 500 Jahren mehrheitlich protestantisch sind, ist man ausgesprochen verblüfft, dass hier in eine Tradition zu Ehren einer katholischen Heiligen entstanden sein soll. Grund genug, der Sache nachzugehen!

Was schreibt die katholische Kirche über den Luciabrauch und seine Herkunft?

Auf katholisch.de, dem offiziellen internetportal der katholischen Kirche in Deutschland, findet sich ein Artikel über die Luciatradition am 13. Dezember: https://www.katholisch.de/artikel/163-sagenumwobene-lucia (von Angelika Slagmann, erschienen am 13.12.2018 auf katholisch.de; letzter Zugriff am 16.03.2025)

TEXTAUSSCHNITT: Gedenktag: 13. Dezember. Sagenumworbene Lucia (von Angelika Slagmann, Hrsg.: Kath. Kirche in Deutschland)

(...) "In Schweden feiert man doch jeden Winter das Lucia-Fest. Die Mädchen tragen Kerzen auf dem Kopf und lange weiße Kleider": Was Passanten auf der Straße mit Lucia verbinden, zeigt, welch mediale Präsenz sie bis heute hat. In der Vorstellung Vieler sind Bilder junger blonder Mädchen, weißgekleidet mit einem Kerzenkranz auf dem Kopf. Ausgehend von der Bedeutung des Namens Lucia lässt der Kranz die Umgebung tatsächlich hell erleuchten und kündigt so die Ankunft Jesu auf Erden an. In den schwedischen Familien ist es Brauch, dass die älteste Tochter als "Lucienbraut" Kerzen auf einem grünen Kranz trägt und die schlafenden Eltern und Geschwister mit dem ersten Weihnachtsgebäck weckt. Der Brauch des Kerzenkranzes hat seinen Ursprung ebenfalls in Überlieferungen: Um verfolgten Christen in ihren Verstecken in dunklen Gängen unter der Stadt zu helfen und sie mit Essen und Trinken zu versorgen, brauchte Lucia beide Hände und trug deshalb die Kerzen wie eine leuchtende Krone auf dem Kopf. (...)

Aufgaben:

  • Was erfährst du über die katholische Heilige namens Lucia? Vervollständige diesen Satz und notiere ihn unter deinem Lucia-Dokument: Die heilige Lucia von Syrakus lebte (wann?) ….. (wo?) ….. . Sie wurde heilig gesprochen, weil …
  • Erfährst du etwas Neues über den skandinavischen Luciabrauch? Falls ja, ergänze es in deinem Dokument!

... Interessant ist jedoch, dass Wissenschaftler den Brauch ganz anders erklären!

Wie erklären Wissenschaftler den Brauch?

Kulturhistoriker und Ethonologen wie Carl Wilhelm von Sydow (ab 1938 Professor in Lund) führen den Brauch auf einen alten deutschen Christkindbrauch der Protestanten zurück.

Diesen Christkindbauch, der heute längst vergessen ist, hat Alexander Tille, ein deutscher Weihnachtsforscher, 1891 in einer Zeitschrift namens „Die Gartenlaube“ vorgestellt (Heft 50, S. 848-851). Link: https://de.wikisource.org/wiki/Mummenschanz_der_deutschen_Weihnacht Du findest hier auch ein Bild von dem deutschen Christkindbrauch.

TEXTAUSSCHNITT: (…) Im Elsass geht das Christkind herum und kündigt seine Gegenwart schon von weitem durch den Klang einer Glocke an. Es wird meist durch ein erwachsenes Mädchen dargestellt, das in langem weißem Gewande und wallendem blondem Haar auftritt. Das Gesicht ist weiß geschminkt, und auf dem Kopfe trägt es eine goldene Krone, auf der mehrere Wachslichter brennen. Es hat einen Korb mit Zuckerwerk am Arme, in der andern Hand die erwähnte Glocke.

Freundlich spricht es die Kinder an, und schon kommen, gelockt von den süßen Gaben, die Kleinen herbei, die sich erst vor Verlegenheit hinter der Mutter zu verbergen suchten – da tönt vor dem Fenster Kettengerassel, die Fensterflügel tun sich auf, und herein steigt die bis über die Ohren vermummte Gestalt des „Hans Trapp“. Er ist in ein Bärenfell gehüllt, hat das Gesicht mit Ruß geschwärzt und trägt einen langen schwarzen Bart, der ihm bis auf den Gürtel niederwallt. In der Hand führt er ein Gerät, das mehr einem Besen als einer Rute ähnelt.

Mit diesem droht er der Kinderschar, die sich ängstlich verkrochen hat. Mit Grabesstimme fragt er, wer nicht artig gewesen sei, und geht auf die Unartigen los, die zitternd und zagend in den Rockfalten der Mutter ihre Zuflucht suchen. Doch das Christkind bittet für sie: die Kinder versprechen Besserung und erhalten aus dem Korbe Zuckerwerk zum Geschenke. (…)

Auch in dem Buch "Das festliche Jahr" von Otto Freiherr von Reinsberg-Düringsfeld aus dem Jahr 1863 (S. 381; digitale Seitenzählung: 422) gibt es ein Bild dieses früheren deutschen Christkindbrauchs: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10016939?page=422,423

Der Brauch mit der Kerzenkrone auf dem Kopf war gefährlich, denn allzu leicht konnte ein Feuer entstehen. In Preußen wurde er deshalb 1711 verboten.

Der Brauch eines Mädchens im weißen Gewand und mit einer Kerzenkrone auf dem Kopf wurde nach Carl von Sydow als „nette Idee“ nach Schweden mitgenommen, jedoch wurde der Name und der Tag der Tradition geändert, denn den schwedischen Protestanten sei es unpassend erschienen, sich am Heiligabend als Christkind zu verkleiden. Also übernahm man die Idee der Kerzenkrone, legte sie aber auf den Luciatag. „Es ist nämlich der einzige Tag mit einem weiblichen Namen, noch dazu mit einem Namen, der sich vortrefflich mit den angezündeten Lichtern assoziieren lässt“, denn Lucia kommt von lux (= Licht). Und ein kerzentragendes Mädchen passte vorzüglich zu dem Brauch des „lussebiten“ (= Luzien-Imbiss), den es bereits zuvor gab: Am 13.12. bzw. Mitte Dezember wurde früher das Schwein für Weihnachten geschlachtet. Man stand in aller Herrgottsfrühe auf und brauchte entsprechend einen frühen Imbiss, welchen die älteste Tochter zubereitete. Ihr einen Kerzenkranz aufzusetzen verlieh dem Tag Vorweihnachtsstimmung.

Aufgaben:

  • Ergänze in deinem Dokument, was du Neues erfahren hast! (Schreibe mindestens 5 Sätze.)
  • Kopiere das Bild (oder mach einen Screenshot davon) aus dem Buch von Otto Freiherr von Reinsberg-Düringsfeld und füge es in dein Dokument ein!
  • Schaue bei dem (C) nach, ob du das Bild verwenden darfst. Wie sieht es mit dem Copyright aus? Besprecht das im Plenum!

Zwischenfazit:

Woher kommt denn nun der Brauch mit der Kerzenkrone? Es stehen sich zwei Darstellungen gegenüber:

  • Die katholische Kirche sagt, die Kerzenkrone ginge auf die heilige Lucia von Syrakus zurück.
  • Die Wissenschaft hingegen sagt, die Kerzenkrone ginge auf einen alten deutschen Christkindbrauch zurück, der nach Schweden mitgenommen wurde und dort als ein weltlicher Familienbrauch die Vorweihnachtszeit verschönern sollte.
Wer hat Recht?

Das ist recht leicht herauszufinden: Wenn die Kerzenkrone auf die heilige Lucia von Syrakus zurkückgeht, dann muss von dieser Kerzenkrone in den alten Heiligenbeschreibungen die Rede sein. Maßgeblich für die Heiligenlegenden war die Legenda aurea, geschrieben um 1264. Sie war jahrhundertelang die Grundlage für die Heiligenverehrung. Was sagt die Legenda aurea über die heilige Lucia?

Hier findest du eine gekürzte Fassung:

Lucia (nach: Jacobus de Voragine: Legenda aurea – Heiligenlegenden. Ausgewählt, aus dem Lateinischen übersetzt und mit einem Nachwort von Jacques Laager. Zürich 1982, S. 30 ff.)

Lucia, eine Jungfrau aus Syrakus, die aus adeligen Geschlecht stammte, hatte gehört, wie sich der Ruf der hl. Agatha in ganz Sizilien verbreitete, und suchte deswegen mit ihrer Mutter Euthicia, die seit vier Jahren an unheilbarem Blutfluss litt, ihr Grab auf. (...) Als Lucia wieder erwachte, sagte sie zu ihrer Mutter: "Meine Mutter, schau, du bist geheilt! So beschwöre ich dich (...): Sprich mir zukünftig nicht mehr von einem Bräutigam, sondern spende den Armen, was du mir zur Mitgift geben wolltest!" (...) Nach ihrer Rückkehr verteilten sie das Vermögen. (...) Aber als alles für die Armen ausgegeben war, brachte der Bräutigam Lucia vor den Statthalter Paschasius und klagte sie an, sie sei eine Christin und handle gegen die Gesetze des Kaisers. (...) Paschasius verurteilte sie: "So will ich dich ins Bordell bringen lassen, damit dir dort Gewalt angetan wird!" Lucia: "Der Leib wird ohne Einwilligung des Geistes nicht befleckt." (...) Doch als man die wegschleppen wollte, konnte man sie nicht von der Stelle bringen. Da ließ Paschasius tausend Männer kommen, doch es war ihnen nicht möglich, Lucia wegzubringen. Da fügte er zu den tausend Männern noch tausend Ochsengespanne, aber die Jungfrau des Herrn blieb unbewegbar. (...) Da sagte Panchasius: "Was ist das für ein Zauberwerk?" Lucia antwortete: "Das ist kein Zauberwerk, sondern die Hilfe Christi." (...) Man steckte ihr ein Schwert in die Kehle. Sie verlor aber ihre Sprache nicht (...) und starb erst, als die Priester kamen und mit ihr gebetet hatten. - Ihr Martyrium erlitt sie zur Zeit der Kaiser Kosntantin und Maxentius, ungefähr im Jahr 310.


Aufgaben:

  • Lies die Heiligenbeschreibung in der Legenda Aurea!
  • Besprich diese Fragen mit deiner Nachbarin oder deinem Nachbarn: In welcher Situation nahm Lucia ihrer Mutter das Versprechen ab, nicht heiraten zu müssen? Warum war ihr Verlobter so sauer, dass er sie anzeigte? Der Statthalter, der Syrakus verwaltet, will Lucia bestrafen, weil es in dieser Zeit verboten war, Christ/in zu sein. Was sind seine Strafen? Wie stirbt Lucia am Ende? Was war das Besondere an ihrem Fall gewesen, weshalb sie zur Heiligen erklärt wurde?
  • Ist in der Legenda aurea bei der Beschreibung der heiligen Lucia von Syrakus von einem Kerzenkranz und Hilfe für versteckte Christen die Rede? Diskutiert über eure Erkenntnisse im Plenum!
  • (Bei Interesse: Weitere historische Heiligenbeschreibungen sind in diesen Büchern zu finden: a) Georg Ott: Legende von den lieben Heiligen Gottes. 1860, S. 2491 ff. Regensburg, Staatliche Bibliothek; digitalisiert von Bayerische Staatsbibliothek. https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11060321?page=1254,1255 b) René Francois Rohrbacher: Abbé Rohrbacher’s Universalgeschichte der katholischen Kirche. 1860, S. 60 (digitale Seitenzählung: S. 68). In: Staatsbibliothek Berlin https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/suche?queryString=PPN638246210.)

Fazit

Aufgaben:

  • Nimm dir nun noch einmal dein Dokument über das Luciafest vor und korrigiere den Artikel entsprechend deiner neuen Erkenntnisse!
  • Reflektiert im Plenum gemeinsam: Was hast du bei dieser Sequenz über den Luciabrauch gelernt? Was hast du außerdem gelernt?

Literaturverzeichnis

Sabine Häcker: Woher kommt Weihnachten und wem gehört das Fest? (Geplante Veröffentlichung 2025)

Carl W. v. Sydow: Lucia und Christkindlein. In: Volkskundliche Studien. 1930, S. 71–76. Digitalisiert von: Virtuelle Fachbibliothek der ethnologischen Fächer, Humboldt-Universität zu Berlin (evifa.de). (zuletzt am 20.05.2024)

Jacobus de Voragine: Legenda aurea – Heiligenlegenden. Ausgewählt, aus dem Lateinischen übersetzt und mit einem Nachwort von Jacques Laager. Zürich 1982, S. 30 ff.