Flucht und Vertreibung

Aus ZUM-Unterrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Flucht und Integration von deutschen Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg

Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR

Ungarische Flüchtlinge nach der Niederschlagung des ungarischen Volksaufstandes von 1956

Nach dem ungarischen VolksaufstandWikipedia-logo.png von 1956 flohen etwa 180 000 Ungarn nach Österreich.

Zitat
Ich war im Alter von 27 Jahren auch ein politischer Flüchtling, einer von den 180.432 Ungarn, die von Oktober 1956 bis März 1957 in Österreich ohne Rücksicht auf Herkunft und Vergangenheit mit offenen Armen aufgenommen wurden. [...] Dass ein Land nach sieben Jahren "Anschluss" und Krieg, nach zehn Jahren Besatzung und so kurz nach dem Abzug der letzten fremden Soldaten, aber noch ohne eine eigene Armee die ungarischen Flüchtlinge derart natürlich, unerschrocken und großzügig aufgenommen hat, bleibt für eine ganze Generation ausschlaggebend und hat nicht wenig zum Selbstverständnis der Zweiten Republik beigetragen.
Paul Lendvai: Seid willkommen! ZEIT online 3.1.16