Vera 8 interaktiv/Deutsch Test B 2009: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 25. August 2009, 10:18 Uhr

Vorlage:Kurzinfo-2


Liebe Schülerin, lieber Schüler,

in diesem Test wirst du verschiedene Aufgaben bearbeiten. Lies dir die Texte und Arbeitsanweisungen sorgfältig durch und bearbeite die Aufgaben dazu. Schreibe deine Antworten nur in die dafür vorgesehenen Felder. Schreibe deutlich und leserlich. Es gibt in deinem Testheft leichte und schwere Aufgaben. Das ist so gewollt. Versuche trotzdem jede Aufgabe zu lösen. Manchmal musst du Aufgaben zum Lesen beantworten. Bei anderen Aufgaben geht es eher um den Sprachgebrauch.

Berta

Text nach Cuca Canals:

Die lange Berta

Berta Quintana war gerade sechzehn Jahre alt geworden und maß einen Meter neunzig. Sie besaß die Schönheit alles Zerbrechlichen, ihre Haut war sehr zart, ihr Gesicht liebreizend, ihre blauen Augen blickten stets ein wenig ängstlich. Aber Berta hasste sich, denn schließlich war es allgemein bekannt, daß es keiner der Männer ihres Heimatortes Navidad dulden konnte, sich von einer Frau über die Schulter blicken zu lassen. Und somit war sie das einzige junge Mädchen im Dorf, das die Liebe noch nicht kannte. Deshalb und weil sie sich außerdem in einem schwierigen Alter befand, wünschte sie sich ein ums andere Mal, nicht auf der Welt zu sein. Aber sie war nun mal geboren worden. An dem Tag, an dem Berta das Licht der Welt erblickte, regnete es in Strömen. In der Nacht zuvor hatte der Vater, Juan Quintana, den Arzt aus dem Nachbarort Ponsa geholt. Sie kamen beide im Morgengrauen, völlig durchnässt und mit Schlamm bespritzt, in Navidad an. Es wies nichts darauf hin, dass sich die Geburt Bertas von der anderer Kinder unterscheiden sollte, hätte nicht in dem Augenblick, als die Wehen einsetzten, der Himmel aufgeklart und wäre nicht ein wunderschöner Regenbogen erschienen. Die Bewohner Navidads traten aus ihren Häusern und bestaunten ihn mit offenem Mund. Einer alten Legende Navidads zufolge würde nämlich ein Kind, das unter dem Regenbogen zur Welt kam, eine besondere Gabe besitzen. Deshalb geschah es, dass sich im Handumdrehen sämtliche Bewohner Navidads vor dem Haus der Quintanas einfanden, um pünktlich zur Geburt des Kindes anwesend zu sein. Selbst Alberto der Zuckerbäcker, der sehr menschenscheu war, unterbrach seine Arbeit, um jenem Ereignis beizuwohnen, das alle für das wichtigste in der Geschichte Navidads hielten. Die große Erwartung war durchaus berechtigt, schließlich sollte Berta nach dreihundert Jahren das erste Kind Navidads sein, das unter dem Regenbogen geboren wurde. So viele Jahre des Hoffens, Generationen über Generationen, hatten den Bewohnern Navidads Gelegenheit geboten, sich alle nur erdenklichen Wundergaben vorzustellen. Ein Großteil davon war natürlich mit Reichtümern verbunden, die keiner von ihnen bisher kannte. Es hieß, das Kind des Regenbogens könne Brot in Gold verwandeln, mit einem einzigen Fingerzeig Felder bestellen, ein Dutzend Kühe gleichzeitig melken, einen ganzen Wald abholzen oder die Regentropfen zu Münzen und Banknoten machen. Abgesehen von diesen allgemeinen Wünschen träumte jeder einzelne der vor dem Haus Juan Quintanas versammelten Bewohner Navidads, dass dieser Regenbogen das Allheilmittel für seine persönlichen Probleme sein würde. Pedro der Blinde meinte, er wäre damit zufrieden, sein Augenlicht zurückzuerlangen; die verheirateten Frauen wünschten sich, schöner und schlanker zu sein, was ihre Ehemänner durchaus begrüßten, denn sie waren gleich nach der Hochzeit fett wie Kühe geworden. Alberto der Zuckerbäcker und seine Frau Remedios baten darum, ihr einfältiger Sohn möge doch ein wenig aufgeweckter werden. Die Kinder hatten ihren Spaß dabei, sich vorzustellen, dass ihnen der Regenbogen allerlei Spielzeug bescheren würde. Margarita Cifuentes war wie immer maßlos und hörte nicht auf, Wünsche aufzuzählen: Sie wollte die blauen Augen ihrer Großtante Margarita, die Porzellanhaut ihrer Kusine aus Madrid, einen Hausdiener, die Manieren ihres Ehemannes verbessern etc.* Der einzige Bewohner Navidads, der nicht an den Regenbogen dachte, war Juan Quintana, der Vater, dem es viel mehr als um meteorologische* Phänomene darum ging, dass sein Kind gesund zur Welt kam. Als er dann endlich das Kind zu Gesicht bekam, verschlug es ihm fast die Sprache, denn von solcher Größe hatte er noch kein Neugeborenes gesehen. Vom Arzt erfuhr Juan Quintana, daß das Mädchen zwar lang, aber dennoch normal geraten war, worauf er ein Gläschen trank, um sich vom ersten Schreck zu erholen. Liebevoll hob er sein Mädchen hoch, schloss es in die Arme und lächelte zufrieden. Er sah aus dem Fenster und betrachtete den Regenbogen. Für alle Fälle nahm er den kleinen Finger seiner Tochter und strich mit ihm über den Fensterrahmen. Man soll ja nichts unversucht lassen…


Textquelle: Cuca Canals: Die lange Berta. Übersetzt von Theres Moser. © der deutschen Übersetzung: 1998 Deutscher Taschenbuch Verlag, München.


Aufgabe 1 Wer hat den Originaltext "Die lange Berta" geschrieben? Notiere Vor- und Nachnamen.


Cuca Canals


Aufgabe 2 Warum wollen alle Bewohner der Dorfes bei der Geburt von Berta dabei sein?

(!Das Wetter ist überraschend schön.) (Sie glauben an eine alte Geschichte.) (!Sie erwarten ein ganz besonders großes Kind.) (!Es wird viele schöne Geschenke geben.)

Aufgabe 3 Wonach sehnen sich Margarita, Pedro und Remedios? Ordne jeweils den passenden Buchstaben zu. Die restlichen Buchstaben musst du in der alphabetischen Reihenfolge eintragen.


Hier Buchstaben eintragen
G: ganz glatte Haut zu haben Margarita
B: wieder sehen zu können Pedro
E: einen klügeren Sohn zu haben Remedios
A: jünger zu sein übriger Buchstabe
C: braune Augen zu haben übriger Buchstabe
D: viel Spielzeug zu besitzen übriger Buchstabe
F: endlich zu heiraten übriger Buchstabe

Aufgabe 4 Warum streicht Juan Quintana mit dem Finger der kleinen Berta über den Fensterrahmen?


Die Begründung aus dem Text wird wörtlich zitiert: "Man soll (ja) nichts

unversucht lassen."
ODER
Wörtlich oder sinngemäß wird mindestens einer der folgenden Punkte
benannt: Entscheidend ist
• dass der "Test der legendären Fähigkeiten" aus der Antwort hervorgeht.
• dass der Vater nicht ganz sicher ist, ob die große Gabe nur eine Legende ist.
• dass der Vater sehen will, ob die Tochter nicht vielleicht doch über eine besondere Gabe verfügt.

• dass der Vater sichergehen will, keine Chance zu vergeben etc.

Aufgabe 5 Weshalb hat sich noch kein junger Mann Navidads in Berta verliebt?
Die Männer finden Berta ...

(!zu neugierig.) (!zu schwierig.) (!zu zerbrechlich.) (zu groß.)

Aufgabe 6 Stimmen folgende Aussagen über den Erzähler?

Der Erzähler heißt Juan Quintana.

(!richtig) (falsch)

Der Erzähler bewertet auch.

(richtig) (!falsch)

Der Erzähler beschreibt das Haus von Cuca Canals.

(!richtig) (falsch)

Der Erzähler beschreibt die Ereignisse in ihrer tatsächlichen zeitlichen Reihenfolge.

(!richtig) (falsch)

Der Erzähler kennt nur die Gedanken von Berta.

(!richtig) (falsch)

Aufgabe 7 Der Text ist ein Auszug aus einem längeren Werk. Wo würde ihn man wahrscheinlich finden?

(Am Anfang eines Romans.) (!In einem Buch über spanische Geschichte.) (!Am Schluss einer Erzählung.) (!In der Lebensbeschreibung einer Person.)

Aufgabe 8 Besitzt Berta die besondere Gabe, die sich die Bewohner Navidads vorstellen? Begründe deine Meinung und beziehe dich dabei auf den Text.


Nein. Begründung: Im Text weist nichts auf eine besondere Gabe hin. (Die Körpergröße ist nicht die Gabe, von der die Rede ist).

Aufgabe 9 Was bedeutet "... verschlug es ihm fast die Sprache ..."?


Es wird ein passendes Synonym für "verschlug es ihm fast die Sprache" notiert, z.B.: Er war so erstaunt, dass er nichts mehr sagen konnte; er war verblüfft.

Aufgabe 10 Der folgende Textabschnitt soll umformuliert werden.

Es wies nichts darauf hin, dass sich die Geburt Bertas von der anderer Kinder unterscheiden sollte, hätte nicht in dem Augenblick, als die Wehen einsetzten, der Himmel aufgeklart und wäre nicht ein wunderschöner Regenbogen erschienen.

Schreibe den Satz im Indikativ (Wirklichkeitsform) weiter. Achte auf die richtige Zeitform!

Es wies nichts darauf hin, dass sich die Geburt Bertas von der anderer Kinder unterscheiden sollte. Aber ...'

Es wird notiert: ...in dem Augenblick, als die Wehen einsetzten, war der Himmel aufgeklart und ein (wunderschöner) Regenbogen war erschienen.
ODER
Es wird notiert: ... in dem Augenblick, als die Wehen einsetzten, klarte der Himmel auf und ein (wunderschöner) Regenbogen erschien.

Satzformen

Über Sätze nachdenken I

Aufgabe 1 Verbinde die vier folgenden Sätze zu einem Satz. Verwende dabei unter anderem einen Kausalsatz und einen erweiteren Infinitiv mit "um zu".

1. Heute hatte ich früher Schulschluss.
2. Meine Mutter war noch bei der Arbeit.
3. Ich ging in den Imbiss.
4. Ich stillte meinen Hunger.

Die Lösung enthält einen Kausalsatz und eine Infinitiverweiterung. Alle anderen Antworten, insbesondere auch dann, wenn die Lösung nur ausschließlich einen Kausalsatz oder nur ausschließlich eine Infinitiverweiterung enthält.
Beispiel: "Nachdem ich heute früher Schulschluss hatte, ging ich in den Imbiss, um meinen Hunger zu stillen, da meine Mutter noch bei der Arbeit war."

Aufgabe 2
Ich war fertig mit dem Studieren. Ich lehnte mich zurück und sah mein Gegenüber am Tisch an. Ich stand schließlich auf und holte mir an der Theke einen Teller Spaghetti mit Tomatensauce. Ich setzte mich wieder an den Tisch. Der Junge gegenüber sah mich an. Er sagte nichts.


Die Autorin dieses Textes verwendet ausschließlich...

(Hauptsätze.) (!Satzreihen.) (!Nebensätze.) (!Satzgefüge.)

Aufgabe 3

"Der Mann reagierte in der Situation richtig. Er war sehr besonnen."

Welcher der folgenden Sätze entspricht dem Satz oben inhaltlich nicht?

Der Mann, ...

(!der sehr besonnen war, reagierte in der Situation richtig.) (!sich in der Situation richtig verhaltend, reagierte sehr besonnen.) (!ein sehr besonnener Mensch, reagierte in der Situation richtig.) (obwohl sehr besonnen, reagierte in der Situation richtig.)

Artensterben

Artensterben. Verlust der ungewöhnlichsten Tiere droht

Rettung in letzter Minute für ungewöhnliche Tiere: Britische Zoologen wollen die skurrilsten vom Aussterben bedrohten Wesen schützen. Zunächst sind zehn Arten dran, darunter das Zwergflusspferd, das Trampeltier und der - möglicherweise schon verschwundene - Chinesische Flussdelfin.

Sie sehen nicht nur bizarr aus und tragen skurrile Namen. Der Schlanklori, die Hunter-Antilope und 98 weitere Tiere stehen auch auf einer ebenso exklusiven wie traurigen Liste der Zoological Society of London (ZSL). Denn ihr Lebensraum ist bedroht und ihre Artgenossen sind oft schon tot. Die britische Organisation hat jetzt mit einem Artenschutzprojekt namens Edge (Evolutionary distinct and globally endangered) begonnen, das die Tiere vor weiterer Unbill schützen soll. Dabei wollen Forscher die Lebensgewohnheiten und –räume der Tiere untersuchen, die größten Gefahren herausfinden und diese bekämpfen.

"Wir werden die weltweit ungewöhnlichsten Spezies beschützen", sagte Jonathan Baille, Leiter des Forschungsprojektes. Dazu zählen "riesige und hochgiftige Maus-ähnliche Kreaturen, winzige Fledermäuse und eierlegende Säugetiere – alle sind vom Aussterben bedroht", sagte Baille.

Das Edge-Team untersuchte zunächst die evolutionären Unterschiede zwischen verschiedenen Tieren. Dann prüfte es, wie stark diese vom Aussterben bedroht sind und kam auf insgesamt 564 Spezies. 100 davon will die Gruppe in den kommenden Jahren besonders unterstützen, 2007 stehen vorerst zehn Tiere ganz oben auf der Rangliste.

"So, als ob man die Mona Lisa verlieren würde"

Dazu zählt etwa der Schlanklori, ein scheuer Primat mit riesigen Augen, der in seinem Lebensraum Sri Lanka vom Aussterben bedroht ist. Sein einzigartiges genetisches Erbe kann zu Fossilien des frühen Miozäns (einer Epoche der Erdzeit, die vor über 20 Millionen Jahren begann) zurückverfolgt werden.

Auch das Baktrische Kamel - despektierlich Trampeltier genannt - gehört zu den Edge-Tieren, nur noch rund 1000 Individuen dieser Art leben noch an vier Orten der Welt, unter anderem in der Wüste Gobi. Außerdem will sich Edge in diesem Jahr besonders um die Hunter-Antilope, das Zwergflusspferd, das Goldene Rüsselhündchen, die Schweinsnasen-Fledermaus, den Dominikanischen Schlitzrüssler und die Riesenohrspringmaus kümmern.

Ganz oben auf der Liste steht indes ein Tier, für das es schon zu spät sein könnte, der Chinesische Flussdelfin (auch Baiji genannt). Bei einer großangelegten Suchaktion im Dezember konnten Tierschützer und Wissenschaftler keine Baijis mehr im Fluss Jangtse finden - dem einzigen Lebensraum des seltenen Tiers. Sie folgerten: Der Baiji sei daher "mit aller Wahrscheinlichkeit ausgestorben". Artenschutz-Experten wiesen zwar darauf hin, dass nur die Weltnaturschutzunion (IUCN) Tiere offiziell als ausgestorben erklären kann. Dennoch ist der Baiji derzeit der heißeste Kandidat für die erste ausgestorbene Walart.

Die Artenschützer der ZSL planen auch ähnliche Programme für Reptilien, Vögel und Amphibien. "Wenn man sich das Leben der Edge-Tiere wie die Welt der Kunst vorstellt, wäre es so, als ob man die Mona Lisa verlieren würde", sagte Baille zur BBC. "Die Tiere sind einzigartig und unersetzbar."

Das Projekt wird Wissenschaftler in jeden der unterschiedlichen Lebensräume der Tiere schicken und dort Vorgehensweisen festlegen. Nach und nach sollen so in den nächsten fünf Jahren Schutzprogramme für alle 100 von Edge ausgewählten Arten entstehen.

"Es ist eine Tragödie, dass viele Spezies übersehen werden und so unbemerkt aussterben", betonte Baille. "Wir müssen diese bemerkenswerten Arten unbedingt bekannt machen und sie beschützen, bevor es zu spät ist."


Siobhan Dowling, SPIEGEL ONLINE - 16. Januar 2007 , Quelle:Link.


Aufgabe 1 Warum gehen die Mitarbeiter von Edge davon aus, dass der Baiji ausgestorben ist?
Es wurde kein Baiji gesehen bei einer ...

(!kleinen Suchaktion im Dezember 2006) (!umfassenden Suchaktion im Frühjahr 2006) (umfangreichen Suchaktion am Jahresende 2006) (!normalen Suchaktion im ganzen Jahr 2006)

Aufgabe 2 Das im Text vorgestellte Projekt von Edge schützt 2007 ...

(!Reptilien) (Säugetiere) (!Vögel) (!Amphibien)

Aufgabe 3 Welche Art von Organisation verbirgt sich hinter der jeweiligen Abkürzung? Ordne jeweils den passenden Buchstaben zu. Ein Buchstabe bleibt übrig.

Hier Buchstaben eintragen
E: Zoologengesellschaft ZSL
D: Weltnaturschutzunion IUCN
B: Artenschutzprojekt Edge
A: Rundfunkgesellschaft BBC
C: Umweltstiftung Übriger Buchstabe

Aufgabe 4 Stimmen folgende Aussagen?

Der Schlanklori ist sehr kontaktfreudig. (!stimmt) (stimmt nicht)

Vom Zwergflusspferd gibt es noch deutlich mehr als 3000 Tiere. (!stimmt) (stimmt nicht)

Das Trampeltier lebt nur in der Wüste Gobi. (!stimmt) (stimmt nicht)

Der wissenschaftliche Name des Fingertieres leitet sich teilweise von dessen heimatlichem Lebensraum ab. (stimmt) (!stimmt nicht)

Die genetische Spur des wahrscheinlich kleinsten Primaten der Welt stammt aus der Epoche des Miozäns. (stimmt) (!stimmt nicht)

Aufgabe 5 Welche Informationen gibt der Text zu den einzelnen Tieren? Ordne den jeweils passenden Buchstaben zu. Ein Buchstabe bleibt übrig.
Hier Buchstaben eintragen
F: Schlanklori kleinster seiner Art mit riesigen Augen
A: Zwergflusspferd ziemliches Gewicht für seine Größe
E: Fingertier gilt als Unheilbringer
B: Baktrisches Kamel Wüstenbewohner mit abwertendem Beinamen
D: Chinesischer Flussdelfin unauffindbares, im Wasser lebendes Säugetier
C: Hunter-Antilope übriger Buchstabe

Aufgabe 6 Notiere aus dem Text stichpunktartig zwei Ursachen für das Artensterben der beschriebenen Tiere.
1. ____________________________________

2. ____________________________________

Es werden wörtlich oder sinngemäß mindestens zwei verschiedene der folgenden Begründungen gegeben:
1. Bedrohung von Lebensräumen durch Abholzung der Wälder.
2. Jagd (zur Herstellung traditioneller Medikamente).
3. fehlende Argenossen (Problem Fortpflanzung).
4. Aberglaube (Unheilbringer).
Die Reihenfolge spielt keine Rolle.

"Aufgabe 7 Wenn man sich das Leben der Edge-Tiere wie die Welt der Kunst vorstellt, wäre es so, als ob man die Mona lisa verlieren würde", sagt Jonathan Baillie. Erkläre kurz, was er damit meint.

Die Erklärung bezieht sich wörtlich oder sinngemäß auf mindestens eine der folgenden Parallelen zwischen den Tieren und der Mona Lisa:
1. beide sind einzigartig/besonders.
2. beide sind kostbar/wertvoll.

Aufgabe 8 Welche Absicht verfolgt der Autor des Textes in erster Linie?
Er will ...
(!appellieren) (informieren) (!belehren) (!instruieren)

Polarforscher

  

Ein Polarforscher verbringt einige Wochen in einer Forschungsstation in der Arktis. Seine Erlebnisse schreibt er jeden Abend in sein Tagebuch.
Ergänze in seinen Eintragungen die Verben, die in Klammern im Infinitiv stehen. Achte dabei auf die Personal- und Zeitform. Am Anfang findest du ein Beispiel.

Heute Morgen (gehen) ging ich wie immer von der Unterkunft zur Messstation. In der Nacht (schneien)

es heftig

, und ich (müssen)

mich durch hohen Schnee kämpfen. Da (sehen)

ich am Vorratsschuppen eine Eisbärin mit einem Jungen. Offensichtlich (riechen)

sie die Vorräte. Eisbären mit Jungen (sind)

sehr gefährlich. Ich (nehmen)

also einen Stock und (schlagen)

damit auf einen Blecheimer. Der Lärm (erschrecken)

die Bären, und sie (weglaufen)

. Als sie (verschwinden)

, (könnten)

ich das Messgerät ablesen. Aber ich (sein)

in Zukunft sehr vorsichtig

.


Amerika