Indirekte Rede: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Umformung von direkter in die indirekte Rede bedeutet immer auch einen Perspektivwechsel. Das heißt:
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Die Umformung von direkter in die indirekte Rede bedeutet immer auch einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Das heißt:
 
#Du  musst den PERSONENbezug berücksichtigen: Aus 'ich' wird z.B. 'er' oder 'sie'
 
#Du  musst den PERSONENbezug berücksichtigen: Aus 'ich' wird z.B. 'er' oder 'sie'
 
#Du musst den ZEITbezug berücksichtigen: Aus 'gestern' wird z.B. 'am Tag zuvor'
 
#Du musst den ZEITbezug berücksichtigen: Aus 'gestern' wird z.B. 'am Tag zuvor'
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==Übungen zur INDIREKTEN Redewiedergabe==
 
==Übungen zur INDIREKTEN Redewiedergabe==
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{{Box|1. Wortschatz erweitern|
Sammle Verben, die indirekte Rede einleiten können. Ergänze:
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Redeeinleitende Verben: Sammle Verben, die indirekte Rede einleiten können.
:Z.B. sagen  sprechen  rufen  fragen  ankündigen  meinen, dass ...   wissen wollen, ob
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:Z.B. sagen  sprechen  rufen  fragen  ankündigen  meinen, dass ... , wissen wollen, ob
:Zusammengesetzte Redewendungen: zu Bedenken geben, Einspruch erheben, seine Meinung äußern ...
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:Zusammengesetzte Redewendungen: zu Bedenken geben, Einspruch erheben, seine Meinung äußern ...
 
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2. Setze in die indirekte Rede! Verwende verschiedene Rede-einleitende Verben und vermeide >dass<!
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{{Box|2. Setze in die indirekte Rede|
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Verwende verschiedene Rede-einleitende Verben und vermeide >dass<!
  
 
  Polizist: "Zeigen Sie mal Ihren Führerschein!"
 
  Polizist: "Zeigen Sie mal Ihren Führerschein!"
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  Richter: "Ich kann Sie leider nicht freilassen."
 
  Richter: "Ich kann Sie leider nicht freilassen."
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  Lehrer: "Holt jetzt bitte Euer Deutschheft heraus."
 
  Lehrer: "Holt jetzt bitte Euer Deutschheft heraus."
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Mini-Dialoge:
  
 
  Rotkäppchen: "Aber Großmutter, warum hast Du denn so große Ohren?"
 
  Rotkäppchen: "Aber Großmutter, warum hast Du denn so große Ohren?"
  Wolf:"Damit ich dich besser hören kann."
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Wolf:"Damit ich dich besser hören kann."
  
Schulleiter: "Bald werden die Zeugnisse abgeschafft."
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Schulleiter: "Bald werden die Zeugnisse abgeschafft."
  Schüler: "Hurra!"
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Schüler: "Hurra!"
  
Vater: "Wo sind nur meine Autoschlüssel geblieben?"
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  Vater: "Wo sind nur meine Autoschlüssel geblieben?"
 
   Mutter: "Gestern habe ich sie auf dem Schreibtisch liegen sehen."
 
   Mutter: "Gestern habe ich sie auf dem Schreibtisch liegen sehen."
 
   Sohn: "Ich weiß gar nicht, wovon ihr redet."
 
   Sohn: "Ich weiß gar nicht, wovon ihr redet."
 
   Tochter: "Ähem, wieviel kostet eigentlich ein neues Auto?"
 
   Tochter: "Ähem, wieviel kostet eigentlich ein neues Auto?"
  
=>AUFFORDERUNG IN DER INDIREKTEN REDE (sollen/dürfen/mögen):
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   Beispiel: Er:"Besuchen mich doch einmal in meiner neuen Wohnung."
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Beispiel:  
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   Er zu mir:"Besuchen mich doch einmal in meiner neuen Wohnung."
 
   Er sagte, ich solle ihn doch mal in seiner neuen Wohnung besuchen.
 
   Er sagte, ich solle ihn doch mal in seiner neuen Wohnung besuchen.
  Sie: "Lassen Sie sich das doch noch einmal durch den Kopf gehen.
 
  Er: Laßt Euch durch diese Versprechungen nicht irreführen."
 
  Lehrer:" Alle mal herhören!"
 
  Dame: "Wenn Sie bitte im Sprechzimmer Platz nehmen würden."
 
  Meister:"Bringst Du mir bitte mal den Schraubenzieher."
 
  Vater: "Du wirst dich sofort bei der Dame entschuldigen."
 
  Radfahrer: "Weg hier!"
 
  
=>HÖFLICHER MIT KONJUNKTIV II:
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#Sie: Lassen Sie sich das doch noch einmal durch den Kopf gehen.
    Mach die Tür auf!
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#Er: Lasst Euch durch diese Versprechungen nicht irreführen."
    Laß mich in Ruhe!
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#Lehrer:" Alle mal herhören!"
    Herr Ober, ein Bier!
+
#Dame: "Wenn Sie bitte im Sprechzimmer Platz nehmen würden."
    Fräulein, zahlen bitte.
+
#Meister:"Bringst Du mir bitte mal den Schraubenzieher."
    Darf ich sie etwas fragen?
+
#Vater: "Du wirst dich sofort bei der Dame entschuldigen."
    Noch mehr Kartoffeln!
+
#Radfahrer: "Weg hier!"
    Hände hoch! Geld her!
+
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    Noch eine Tasse Tee?
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    Halt den Mund und pass` auf!
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{{Box|4. Höflich sein KONJUNKTIV II|
    Ich will Herrn Müller sprechen.
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Beispiel:
    Schluss jetzt mit dem Gequatsche!
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  Mach die Tür auf!
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  Könntest Du (bitte) die Türe aufmachen.
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#Lass mich in Ruhe!
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#Herr Ober, ein Bier!
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#Fräulein, zahlen bitte.
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#Darf ich sie etwas fragen?
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#Noch mehr Kartoffeln!
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#Hände hoch! Geld her!
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#Noch eine Tasse Tee?
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#Halt den Mund und pass` auf!
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#Ich will Herrn Müller sprechen.
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#Schluss jetzt mit dem Gequatsche!
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[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie:Grammatik]][[Kategorie:Sekundarsteufe 1]]
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[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie:Grammatik]][[Kategorie:Sekundarstufe 1]]

Version vom 30. April 2018, 19:29 Uhr

Beachte

Die Umformung von direkter in die indirekte Rede bedeutet immer auch einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Das heißt:

  1. Du musst den PERSONENbezug berücksichtigen: Aus 'ich' wird z.B. 'er' oder 'sie'
  2. Du musst den ZEITbezug berücksichtigen: Aus 'gestern' wird z.B. 'am Tag zuvor'
  3. Du musst den ORTsbezug berücksichtigen: Aus 'hier' wird z.B. 'dort'.
  4. Du musst den WAHRHEITsgehalt einer Aussage berücksichtigen: Konjunktiv II drückt z.B. eine größere Distanz zum Gesagten aus als Konjunktiv I (Er sagt, er hätte' keine Zeit gehabt, - aber ich glaube ihm das nicht).
  5. Wenn ein Sachverhalt unbestritten ist, geht es auch ohne Konjunktiv: Der Bahnbeamte wiederholte, dass der Zug um 12.30 Uhr ankommen wird (nicht 'werde').

Übungen zur INDIREKTEN Redewiedergabe

1. Wortschatz erweitern

Redeeinleitende Verben: Sammle Verben, die indirekte Rede einleiten können.

Z.B. sagen sprechen rufen fragen ankündigen meinen, dass ... , wissen wollen, ob
Zusammengesetzte Redewendungen: zu Bedenken geben, Einspruch erheben, seine Meinung äußern ...


2. Setze in die indirekte Rede

Verwende verschiedene Rede-einleitende Verben und vermeide >dass<!

Polizist: "Zeigen Sie mal Ihren Führerschein!"

Richter: "Ich kann Sie leider nicht freilassen."

Lehrer: "Holt jetzt bitte Euer Deutschheft heraus."

Mini-Dialoge:

Rotkäppchen: "Aber Großmutter, warum hast Du denn so große Ohren?"
Wolf:"Damit ich dich besser hören kann."
Schulleiter: "Bald werden die Zeugnisse abgeschafft."
Schüler: "Hurra!"
  Vater: "Wo sind nur meine Autoschlüssel geblieben?"
  Mutter: "Gestern habe ich sie auf dem Schreibtisch liegen sehen."
  Sohn: "Ich weiß gar nicht, wovon ihr redet."
  Tochter: "Ähem, wieviel kostet eigentlich ein neues Auto?"


3. Aufforderungen mit sollen/dürfen/mögen

Beispiel:

 Er zu mir:"Besuchen mich doch einmal in meiner neuen Wohnung."
 Er sagte, ich solle ihn doch mal in seiner neuen Wohnung besuchen.
  1. Sie: Lassen Sie sich das doch noch einmal durch den Kopf gehen.
  2. Er: Lasst Euch durch diese Versprechungen nicht irreführen."
  3. Lehrer:" Alle mal herhören!"
  4. Dame: "Wenn Sie bitte im Sprechzimmer Platz nehmen würden."
  5. Meister:"Bringst Du mir bitte mal den Schraubenzieher."
  6. Vater: "Du wirst dich sofort bei der Dame entschuldigen."
  7. Radfahrer: "Weg hier!"


4. Höflich sein KONJUNKTIV II

Beispiel:

  Mach die Tür auf!
  Könntest Du (bitte) die Türe aufmachen.
  
  1. Lass mich in Ruhe!
  2. Herr Ober, ein Bier!
  3. Fräulein, zahlen bitte.
  4. Darf ich sie etwas fragen?
  5. Noch mehr Kartoffeln!
  6. Hände hoch! Geld her!
  7. Noch eine Tasse Tee?
  8. Halt den Mund und pass` auf!
  9. Ich will Herrn Müller sprechen.
  10. Schluss jetzt mit dem Gequatsche!