Historische Stichworte/Debanking: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Debanking''' (manchmal auch De-Banking geschrieben und in der Bankenbranche als De-Risking bekannt) bezeichnet die Schließung von Bankkonten von Privatpersonen oder Organisationen durch Banken, die die Kontoinhaber als finanzielles, rechtliches, regulatorisches oder reputationsbezogenes Risiko für die Bank einstufen. | '''Debanking''' (manchmal auch De-Banking geschrieben und in der Bankenbranche als De-Risking bekannt) bezeichnet die Schließung von Bankkonten von Privatpersonen oder Organisationen durch Banken, die die Kontoinhaber als finanzielles, rechtliches, regulatorisches oder reputationsbezogenes Risiko für die Bank einstufen. | ||
Beispiele hierfür sind die Durchsetzung von Antikorruptions- und Geldwäschegesetzen, Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung | Beispiele hierfür sind die Durchsetzung von Antikorruptions- und Geldwäschegesetzen, Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung sowie die Schließung von Bankkonten von Sexarbeiterinnen oder politisch exponierten Personen. | ||
Die Kontoschließung erfolgt in der Regel ohne Angabe von Gründen und ohne Möglichkeit eines Einspruchs. Debanking kann schwerwiegende Folgen für die Betroffenen haben, da es sie von vielen gesellschaftlichen Aktivitäten abschneidet. | Die Kontoschließung erfolgt in der Regel ohne Angabe von Gründen und ohne Möglichkeit eines Einspruchs. Debanking kann schwerwiegende Folgen für die Betroffenen haben, da es sie von vielen gesellschaftlichen Aktivitäten abschneidet. | ||
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Version vom 30. Januar 2026, 18:57 Uhr
Debanking (manchmal auch De-Banking geschrieben und in der Bankenbranche als De-Risking bekannt) bezeichnet die Schließung von Bankkonten von Privatpersonen oder Organisationen durch Banken, die die Kontoinhaber als finanzielles, rechtliches, regulatorisches oder reputationsbezogenes Risiko für die Bank einstufen.
Beispiele hierfür sind die Durchsetzung von Antikorruptions- und Geldwäschegesetzen, Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung sowie die Schließung von Bankkonten von Sexarbeiterinnen oder politisch exponierten Personen.
Die Kontoschließung erfolgt in der Regel ohne Angabe von Gründen und ohne Möglichkeit eines Einspruchs. Debanking kann schwerwiegende Folgen für die Betroffenen haben, da es sie von vielen gesellschaftlichen Aktivitäten abschneidet.
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