Steinzeit/Altsteinzeit

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Familie in der Höhle

Interaktive Übungen

Setze die Wörter richtig in den Lückentext ein:

Gegen Ende der letzten Eiszeit, vor 12.000 bis 14.000 Jahren, gab es in Mitteleuropa große Rentier- und Wildpferdherden. Die Landschaft in dieser Zeit war eine mit Gräsern, Kräutern und nur wenigen Bäumen bewachsene Steppe oder Tundra. An den Wanderwegen der Wildtiere errichteten die Menschen der späten Altsteinzeit ihre Jägerlager.

Die Jagdtiere gaben den Menschen Fleisch, Fett, Sehnen und Felle . Die Knochen wurden aufgeschlagen, um an das nahrhafte Mark zu kommen und um daraus Werkzeuge wie Speerschleudern zu schnitzen. Aus dem Geweih der Rentiere machten die Jäger Speerspitzen und schön geschnitzte Nähnadeln.

Setze die Wörter richtig in den Lückentext ein:

Neben dem Jagen aßen sie alles, was sie fanden - sie waren Jäger und Sammler. Wenn die Tiere weiterzogen oder die Beeren und Nüsse alle gesammelt waren, zogen die Menschen weiter. Deshalb nennt man sie Nomaden.

Die Menschen am Ende der letzten Eiszeit nutzten auch, was ihnen die Natur in der Umgebung ihres Lagerplatzes außerdem bot: Pflanzen, Wasser und Steine. Die gesammelten Pflanzen waren eine vitaminreiche Nahrung und die Pflanzenreste in getrocknetem Zustand noch als Brennmaterial zu verwenden. Lange dünne Stämme von Kiefern und Birken wurden zu Gerüsten für die Zelte oder als Schäfte für die Speere verarbeitet. Aus Feuersteinen stellten sie Werkzeuge wie Klingen, Schaber, Stichel und Bohrer her. Feuerstein gab es aber nur an bestimmten Stellen und wurde oft von weither transportiert.



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