Oberstufen-Chemiebuch Kontextorientiert/Was ist Aspirin und was steckt alles an Chemie darin?

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Asprin ist der Markenname ein Medikament und für den darin enthaltenen Wirkstoff Acetylsalicylsäure (kurz ASS). Vermutlich kennt jeder (Erwachsene) den Namen Aspirin und was man darunter verstehen kann. Meist wird es sicher als Schmerzmittel angesehen, allerdings hat es zusätzlich auch eine entzündunghemmende und fiebersenkende Wirkung und gehört zu den Antirheumatika.

Asprin wird seit 1977 auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der WHO aufgeführt, da es zu den Medikamenten gehört, die die dringlichsten Bedürfnisse einer Bevölkerung zur medizinischen Versorgung befriedigen. Der Stoff wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts unter dem Markennamen Aspirin von der Bayer AG hergestellt. Acetylsalicylsäure wird aber inzwischen auch von anderen Firmen produziert und unter einem eigenen Namen ververtrieben.

Die Entwicklung von Asprin beruht auf die Abwandlung eines Wirkstoffes aus der Weidenrinde, von dem man weiß, dass bereits in den frühen Hochkulturen eingesetzt wurde. Bekannte Ärzte der Antike, wie Hippokrates, Dioscurides und Plinius der Ältere sahen die Weidenrinde als Arznei an und berichteten davon. Mehr dazu in einemen später Abschnitt.

Das Asprin-Molekül


Der Benzol-Ring

Organische Säuren

Die Estergruppe - eine neue funktionelle Gruppe

Anwendung von Aspirin

Der Ursprung und die Erfindung von Asprin

Herstellung im Chemie-Labor