Jean-Jacques Rousseau

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Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778) ist einer der bedeutendsten Theoretiker der Aufklärung.


Staats- und Gesellschaftslehre

Bildung

Siehe: Jean-Jacques Rousseau/Über Erziehung

Werke

  • Discours sur les sciences et les arts (Abhandlung über die Wissenschaften und Künste), 1750
  • Discours sur l’origine et les fondements de l’inégalité parmi les hommes (Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen), 1755
  • Julie ou la Nouvelle Héloïse (Julie oder Die neue Heloise), 1761[1]
  • Du contrat social ou principes du droit politique (Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes), 1762
  • Émile (Emile oder über die Erziehung), 1762
  • Les Confessions (Die Bekenntnisse), 1782
  • Les rêveries du promeneur solitaire (Die Träumereien des einsamen Spaziergängers), 1782
  • Dictionnaire de Musique, Paris 1768

Anmerkungen

  1. Über die Reaktion des Publikums auf das Buch berichtet Rousseau in seinen Bekenntnissen im 11. Buch eine Anekdote: "Es erschien zu Anfang des Carnevals. Ein Colporteur brachte es der Frau Prinzessin von Talmont - nicht sie, sondern eine andere Dame, deren Namen ich nicht kenne, war es, aber die Thatsache ist mir versichert worden -, als an demselben Tage grade Ball in der Oper war. Nach dem Abendessen ließ sie sich ankleiden, um dorthin zu gehen, und bis zur Abfahrtsstunde begann sie den neuen Roman zu lesen. Um Mitternacht befahl sie anzuspannen und fuhr zu lesen fort. Man meldete ihr, daß vorgefahren wäre; sie antwortete nicht. Als ihre Leute sahen, daß sie die Abfahrt vergessen hatte, machten sie sie darauf aufmerksam, daß es zwei Uhr wäre. »Es eilt nicht,« erwiderte sie, immer weiter lesend. Etwas später schellte sie, um sich, da ihre Uhr stehen geblieben war, nach der Zeit zu erkundigen. Man sagte ihr, es wäre vier Uhr. »Dann ist es zu spät, noch auf den Ball zu fahren,« entgegnete sie, »man spanne wieder aus.« Sie ließ sich auskleiden und las die ganze Nacht hindurch." ("Bekenntnisse" nach Gutenberg.de)

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