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Historische Stichworte/Whistleblower

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Ein Whistleblower (jemand, der warnend „in die Pfeife bläst“; der deutsche Begriff Hinweisgeber hat sich noch nicht durchgesetzt) ist jemand, der wichtige Informationen über Missstände, die geheim oder nur für Insider (Leute, die innerhalb eines geschützten Gebietes arbeiten) bekannt sind, an die Öffentlichkeit bringt.

Solche Missstände sind zum Beispiel Menschenrechtsverletzungen, Datenmissbrauch oder Gefahren für die Allgemeinheit, von denen der Whistleblower z.B. an seinem Arbeitsplatz erfährt. Hauptsächlich sind das Vorgänge in der Politik, in Behörden oder in Wirtschaftsunternehmen.

Je nach dem, als wie schwerwiegend die Missstände angesehen werden, wird dieselbe Person, die den einen als angesehener Whistleblower erscheint, bei anderen freilich als Verräter gelten. (Beispiele) Deshalb werden in ihrem Land oft strafrechtlich verfolgt. Deshalb ging z.B. Edward Snowden, nachdem er die Abhörpraktiken US-amerikanischer Geheimdienste aufgedeckt hatte, ins Exil in Russland.

Aktuelles

"Russische Sportler dürfen bei Olympia in Rio starten, die Whistleblowerin Julia Stepanowa dagegen nicht. Diese Entscheidung des IOC können viele Funktionäre nicht nachvollziehen. Sie werten das als fatales Signal für künftige Aufklärungsarbeit."[1]

Anmerkungen

Linkliste

Siehe auch

Edward Snowden