Guter Unterricht: Unterschied zwischen den Versionen

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==Was ist guter Unterricht?==
 
==Was ist guter Unterricht?==
  
[http://www.member.uni-oldenburg.de/hilbert.meyer/9287.html ''Hilbert Meyer: Was ist guter Unterricht?''] Auf den Seiten der Uni Oldenburg stellt Hilbert Meyer aus seiner Neuerscheinung (Cornelsen Scriptor Berlin Herbst 2004) Inhaltsverzeichnis, Einleitung und [http://www.member.uni-oldenburg.de/hilbert.meyer/9290.html ''Zehn Merkmale für guten Unterricht''] zur Verfügung. Hieraus die ersten drei:
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===Hilbert Meyer===
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[http://www.member.uni-oldenburg.de/hilbert.meyer/9287.html ''Hilbert Meyer: Was ist guter Unterricht?''] Auf den Seiten der Uni Oldenburg stellt Hilbert Meyer aus seinem Buch (Cornelsen Scriptor Berlin Herbst 2004) Inhaltsverzeichnis, Einleitung und [http://www.member.uni-oldenburg.de/hilbert.meyer/9290.html ''Zehn Merkmale für guten Unterricht''] zur Verfügung. Hieraus die ersten drei:
 
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# klare Strukturierung des Unterrichts (Prozess-, Ziel- und Inhaltsklarheit; Rollenklarheit, Absprache von Regeln, Ritualen und Freiräumen)
 
# klare Strukturierung des Unterrichts (Prozess-, Ziel- und Inhaltsklarheit; Rollenklarheit, Absprache von Regeln, Ritualen und Freiräumen)
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Die anderen sieben Merkmale in Schlagworten:
 
Die anderen sieben Merkmale in Schlagworten:
:4. inhaltliche Klarheit  
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:5. sinnstiftendes Kommunizieren  
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:6. Methodenvielfalt  
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:7. individuelles Fördern  
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:8. intelligentes Üben
 
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:9. klare Leistungserwartungen  
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:10. vorbereitete Umgebung  
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===Andreas Helmke===
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Andreas Helmke (Uni Konstanz-Landau) stellte ''Merkmale der Unterrichtsqualität'' vor (vgl. Friedrich Jahresheft 2007, S. 64):
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*Strukturiertheit, Klarheit, Verständlichkeit
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*Effiziente Klassenführung und Zeitnutzung
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*Lernförderliches Unterrichtsklima
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*Ziel-, Wirkungs- und Kompetenzorientierung
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*Schülerorientierung, Unterstützung
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*Angemessene Variation von Methoden und Sozialformen
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*Aktivierung: Förderung aktiven, selbstständigen Lernens
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*Konsolidierung, Sicherung, Intelligentes Üben
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*Vielfältige Motivierung
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*Passung: Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen
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===John Hattie===
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*Aus dem Interview mit Prof. Dr. Andreas Helmke zur Hattie-Studie, interviewt von Prof. Dr. Volker Reinhardt, veröffentlicht in ''Lehren & Lernen'' (7–2013 S.14), als Download verfügbar auf der Webseite von [http://andreas-helmke.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/Helmke-Interview-Vorabdruck.pdf Andreas Helmke] und auf der Webseite [http://visible-learning.org/de/2013/07/andreas-helmke-hatties-motto-lehrerzentrierter-aber-schulerorientierter-schuleraktivierender-unterricht/ "visible learning"] von Sebastian Waack.
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:"Reinhardt: Was charakterisiert denn nun guten Unterricht?
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:Helmke: Gut im Sinne von Hattie, also lernwirksam, ist ein Unterricht,
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:(1) in dem den Schülern viel zugetraut, aber auch zugemutet wird,
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:(2) in dem jeder einzelne Schüler an die Grenzen seines Potenzials geführt wird,
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:(3) der alle Möglichkeiten nutzt, sich im Austausch mit Kollegen kontinuierlich ein Bild der Lernprozesse der Schüler sowie des eigenen Lehrens zu machen,
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:(4) der durch strukturierte, effiziente, störungspräventive Klassenführung geeignete Rahmenbedingungen für das Lernen schafft und
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:(5) der in einem Klima stattfindet, das durch Fürsorge, Respekt, Wertschätzung und Freundlichkeit gekennzeichnet ist."
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*Aus: "Unterrichtsentwicklung: Was guten Unterricht kennzeichnet", von Marcus Pietsch in [https://www.gew-bw.de/Binaries/Binary35275/Unterrichtsentwicklung_Was_guten_Unterricht_kennzeichnet.pdf ''bildung & wissenschaft'' 12 / 2013 (pdf)] (www.gew-bw.de)
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:"Ob und wie gut Unterricht gelingt, lässt sich gut anhand einzelner Schlüsselmerkmale von Unterrichtsqualität festmachen. So liegen bereits seit einigen Jahren sowohl in der Schulpädagogik (Meyer, 2004) als auch der pädagogischen Psychologie (Helmke, 2006) empirisch begründete Kriterienkataloge vor, die Hinweise darauf geben, was aufseiten von Unterricht und Lehrkraft positiv zu Lernentwicklungen beitragen kann.
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:Neue und verstärkte Bedeutung erfahren haben diese Merkmale jüngst durch die Arbeiten des Australiers John Hattie (2009), der Befunde zur Wirksamkeit von Unterricht aus mehr als 60000 Einzelstudien zusammengefasst und systematisiert hat. Anhand der Lernfortschritte von mehr als 88 Millionen Schülerinnen und Schülern konnte so gezeigt werden, welche Merkmale eher lernförderlich sind als andere. Alle diese Arbeiten verdeutlichen, dass es in der Regel tiefenstrukturelle Merkmale des Unterrichts – und weniger Oberflächenmerkmale, wie z.B. bestimmte Lehrmethoden oder Sozialformen – sind, die zu einer Verbesserung von Lernergebnissen von Schülerinnen und Schülern beitragen. Unterrichtsmerkmale, die demnach einen besonders positiven Einfluss auf die Lernentwicklung von Schülerinnen und Schülern haben, sind z.B. regelmäßiges Feedback oder selbstreguliertes Lernen. Merkmale wie „individualisiertes“ oder „entdeckendes Lernen“ sind hingegen für sich selbst genommen nur wenig wirksam."
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*Mehr zur Hattie-Studie in dem ZEIT-Artikel von Martin Spiewak: [http://www.zeit.de/2013/02/Paedagogik-John-Hattie-Visible-Learning/komplettansicht ''Ich bin superwichtig!''] vom 14. Januar 2013:
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:"Kleine Klassen bringen nichts, offener Unterricht auch nicht. Entscheidend ist: Der Lehrer, die Lehrerin. Das sagt John Hattie. Noch nie von ihm gehört? Das wird sich ändern."
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*Der Hattie-Studie und ihrem Autor widmet sich auch die Webseite [http://www.visiblelearning.de/ ''visible learning'' - Lernprozesse sichtbar machen] vom Institut für angewandtes Schulmanagement (IFAS).
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*Siehe auch: [http://www.zum.de/buch/index.php?controller=front&action=view&id=7063 '''Hattie für gestresste Lehrer.''' Kernbotschaften und Handlungsempfehlungen aus John Hatties "Visible Learning".] - Von Klaus Zierer, Schneider Verlag (2015), 130 Seiten. Eine Buchbesprechung von Klaus Dautel
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===Hans Haenisch===
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Einen weiteren Merkmalskatalog (Merkmale erfolgreichen Unterrichts) findet man bei Hans Haenisch (vgl. Friedrich Jahresheft 2007, S. 64):
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*Unterricht Struktur geben und Klarheit über Ziele herstellen
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*Grundformen des Unterrichts gut ausbalancieren
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*Wissen- und Kompetenzerwerb leiten und organisieren
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*Lern- und Arbeitsformen variabel gestalten
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*Selbstgesteuertes Lernen zulassen und unterstützen
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*Lernen in sinnstiftende Kontexte einbinden
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*Variationsreich Üben und Wiederholen
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*Lern- und Leistungssituationen trennen
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*Erfahrung von Kompetenzzuwachs ermöglichen
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*Systematisch Gelerntes in lebenspraktischen Situationen anwenden
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*Vertrauen in die Fähigkeit von Schülerinnen und Schülern zeigen
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*Lernstoffe vertikal vernetzen
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*Lösungswege gemeinsam diskutieren
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*Zeit zum Lernen lassen
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*Lernhandlungen auswerten und glaubwürdige Rückmeldung geben
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==Guter Fachunterricht==
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Die oben genannten Merkmale sind unabhängig von Fächern. Da Unterricht aber immer fachbezogen ist, müssen diese Merkmale auf den jeweiligen Fachunterricht herunter gebrochen werden. Hilbert Meyers Kriterien basieren auf einem Kriterienmix: Zum einen wurden die Ergebnisse vieler empirischer Studien berücksichtigt, zum anderen enthalten sie aber auch seine normative Sicht auf guten Unterricht. Vor allem diese normative Seite macht es notwendig in fachliche Diskurse einzutreten; absolute Merkmale kann es nicht geben. Ansätze zur Findung von Merkmalen guten Fachunterrichts auf der Basis der 10 Merkmale von Hilbert Meyer finden Sie hier:
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==Literatur zur Qualität im Fachunterricht==
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*[[Qualität im Deutschunterricht|Qualität im Deutschunterricht - eine Rezension]]
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*[http://www.lfs.nrw.de/vero2277.htm Was ist guter Fachunterricht?] Beiträge zur fachwissenschaftlichen Diskussion, 2. Auflage 2002, 156 Seiten Bestellnummer 2277 € 6,- Im Einzelnen umfasst diese Broschüre folgende Beiträge:
  
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:*Hans Brügelmann: Qualität und die Kunst, den Erfolg von Unterricht zu messen - Oder: Sieben Mythen der aktuellen Diskussion über Evaluation und Rechenschaft
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:*Hans Haenisch: Merkmale erfolgreichen Unterrichts. Forschungsbefunde als Grundlage für die Weiterentwicklung von Unterrichtsqualität
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:*Albert Bremerich-Vos: Was ist guter Deutschunterricht?
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:*Annelie Knapp: Aspekte guten Englischunterrichts
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:*Hans Werner Heymann: Was ist guter Mathematikunterricht?
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:*Hans E. Fischer: Erfolgreiche Lehr- und Lernformen aus physikdidaktischer Sicht
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==Vorschläge aus dem Schulalltag==
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Was guter Unterricht ist, zeigt sich auch aufgrund der Erfahrung im Schulalltag. Daraus folgende Vorschläge können die oben dargelegten theoretischen Ausführungen ergänzen.
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*Viel anwesend sein - auch in den Pausen -, aber wenig Hektik verbreiten. So wird der Unterricht auch entspannter und dadurch besser.
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*Guten Kontakt zu Eltern halten, da gespannte Verhältnisse auch den Unterricht belasten können.
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*Material frühzeitig vorbereiten, damit kurz vor Unterrichtsbeginn keine Hektik aufkommt.
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==Weblinks==
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*[http://www.guterunterricht.de/ Guter Unterricht]
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Das ''Handwerkszeug für Lehrer-Profis und Referendare: Unterrichtsmethoden, Unterrichtsmaterialien, Notebooks'' wird hier von Thomas Unruh & Susanne Petersen zusammengestellt. Die Webseiten der beiden Autoren behandeln unter anderem folgende Themen und Aspekte eines guten Unterrichts:
  
[http://www.guterunterricht.de/index.htm www.guterunterricht.de] Das ''Handwerkszeug für Lehrer-Profis und Referendare: Unterrichtsmethoden, Unterrichtsmaterialien, Notebooks'' wird hier von Thomas Unruh & Susanne Petersen zusammengestellt. Die Webseiten der beiden Autoren behandeln unter anderem folgende Themen und Aspekte eines guten Unterrichts:
 
 
*Drei Grundelemente für guten Unterricht: das relevante Thema, die konsequente Schülerorientierung, die konstruktive Atmosphäre
 
*Drei Grundelemente für guten Unterricht: das relevante Thema, die konsequente Schülerorientierung, die konstruktive Atmosphäre
*Zum “erzieherischen Einfluss" von Lehrern  
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*Zum „erzieherischen Einfluss“ von Lehrern
 
*Unterrichtsphasen
 
*Unterrichtsphasen
 
*Unterrichtsphasen trennen
 
*Unterrichtsphasen trennen
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*Ergebnisse präsentieren
 
*Ergebnisse präsentieren
 
*Lehrerinfos
 
*Lehrerinfos
*Feedback zum Unterricht
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*[[Schülerfeedback|Feedback zum Unterricht]]
 
*Lernen lernen
 
*Lernen lernen
 
*Allgemeinbildung
 
*Allgemeinbildung
*Die Checkliste “Guter Unterricht" soll helfen, die eigenen Kompetenzen und Stärken als Lehrer aufzuspüren, ebenso wie die „blinden Flecken“, die Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen bieten - eine Ideenliste für die Selbstevaluation. - Weitere Themen sind: ''Lernen mit Notebooks in der Lehrerausbildung und im Unterricht'': KnowHow für Computer und Internet, Dateiablage, Website und Mailingliste fürs Seminar, Seminarprojekte mit Notebooks, Fitnesstest Computer & Internet und ...
 
(Das Buch: Thomas Unruh/Susanne Petersen: Guter Unterricht, 154 Seiten - AOL-Verlag Mai 2002 ISBN 389111639X, 14,90 €)
 
 
 
[http://www.lfs.nrw.de/vero2277.htm Was ist guter Fachunterricht?] Beiträge zur fachwissenschaftlichen Diskussion, 2. Auflage 2002, 156 Seiten Bestellnummer 2277 € 6,- Im Einzelnen umfasst diese Broschüre folgende Beiträge:
 
:Hans Brügelmann: Qualität und die Kunst, den Erfolg von Unterricht zu messen - Oder: Sieben Mythen der aktuellen Diskussion über Evaluation und Rechenschaft
 
:Hans Haenisch: Merkmale erfolgreichen Unterrichts. Forschungsbefunde als Grundlage für die Weiterentwicklung von Unterrichtsqualität
 
:Albert Bremerich-Vos: Was ist guter Deutschunterricht?
 
:Annelie Knapp: Aspekte guten Englischunterrichts
 
:Hans Werner Heymann: Was ist guter Mathematikunterricht?
 
:Hans E. Fischer: Erfolgreiche Lehr- und Lernformen aus physikdidaktischer Sicht]
 
 
 
''Gert Eikenbusch: Qualität im Deutschunterricht'' - Cornelsen/Scriptor (2001), 240 Seiten, ISBN 3-569-21426-0
 
:Dieses „Praxishandbuch“ will den Lehrkräften das Rüstzeug an die Hand geben, die Qualität ihres Unterrichts zu evaluieren, zu reflektieren und zu verbessern. Der Autor ist in der Lehrerfortbildung tätig und bekannt als Experte für die Bereiche Schulentwicklung, Evaluation und Qualitätssicherung des Unterrichts.
 
:Das Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste, kürzere Teil liefert eine Einführung in die allgemeine Qualitätsdebatte. Einige Ergebnisse der Qualitätsforschung und Fachdidaktik werden zusammengefasst, hier geht es u.a. auch um PISA - allerdings noch ohne Berücksichtigung der Ergebnisse von PISA 2000.
 
:Was den Qualitätsbegriff angeht, so legt sich der Autor auf zwei Merkmale fest.
 
:Unterrichtsqualität bedeutet
 
# das Erreichen und Einhalten von Standards und
 
# „empowerment“.
 
:Gelungener Unterricht strebt eine Transformation an, einen qualitativen Wandel bei Schülern und Lehrkräften, der ihnen hilft, ihre eigene Arbeit und Entwicklung zu beeinflussen und zu steuern. Am Ende dieses Prozesses ('empowerment') steht der „genaue, unabhängige und bewusste Leser“, der das Selbstvertrauen gewonnen hat, um sich auch in schwierigen Situationen schriftlich ausdrücken und wirkungsvoll sprechen und zuhören zu können. (S. 88)
 
:Im zweiten, umfangreicheren Teil geht es um Konzepte zur Umsetzung qualitätsfördernder Maßnahmen.
 
:Mehr dazu im Artikel [[Qualität im Deutschunterricht]]
 
 
==Unterrichtsmethodik==
 
Herbert Gudjons: Frontalunterricht - neu entdeckt. Integration in offene Unterrichtsformen. Klinkhardt 2003 277 S.; ISBN 3-7815-1124-3; EUR 17,90)
 
 
Ein Auszug aus der Rezension von Heidemarie Kemnitz in: Erziehungswissenschaftliche Revue 3 (2004):
 
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:Wer den Klappentext gelesen hat, weiß schon, dass die in der Überschrift der Einleitung gestellte Frage: "Frontalunterricht – zurück zur Unkultur des ‚Beybringens’?" rein rhetorisch ist. Das altertümliche Wort wird gleichwohl geschickt aufgenommen, denn es erklärt das gegenteilige Motiv des Autors und leitet zum ersten Kapitel über, in dem unter illustrativer Nutzung von Abbildungen aus Schiffler/Winkelers bekanntem Bilderwerk "Tausend Jahre Schule" [3] knapp auf die Geschichte "vom mittelalterlichen Haufen zum modernen Klassenunterricht" eingegangen wird. Gudjons diskutiert dann verschiedene Definitionen von Frontalunterricht und greift auf die formale Charakteristik als Sozialform zurück. Begrifflich unterscheidet Gudjons zwei Formen von Frontalunterricht, den "traditionellen Frontalunterricht" (im Sinne der methodischen Monokultur) und den "integrierten Frontalunterricht" (als Konzept, "das sich auf den Zusammenhang frontalunterrichtlicher Phasen mit eigentätigen, selbstverantworteten und selbstgesteuerten Schülerarbeitsformen richtet") (24). Letzteres Konzept hat Gudjons seinem Buch zugrunde gelegt.
 
:Im zweiten Kapitel werden "Argumente gegen den Frontalunterricht" (27 ff.) vorgestellt, die unter Rückgriff auf Hilbert Meyers Frage, warum der Frontalunterricht "so schön" (39) sei, im dritten Kapitel den Vorteilen gegenübergestellt werden. In nützlicher Zusammenstellung findet man hier die bekannten, inzwischen mehr als zwanzig Jahre alten Studien, nach denen Frontalunterricht als die mit fast 77 Prozent am meisten verbreitete Sozialform im Unterricht ausgemacht wurde, durch jüngere Untersuchungen [4] ergänzt, in denen es z.B. um die Beliebtheit des Frontalunterrichts – auch bei Schülern – oder die bei Lehrern und Schülern unterschiedliche Wahrnehmung von Handlungsmustern im Unterricht geht.
 
:In den Kapiteln vier und fünf werden unter jeweils gleicher Hauptüberschrift, nämlich "Guter Frontalunterricht", zum einen "Methodische Möglichkeiten" (151 ff.) und zum anderen "Raumregie, Körpersprache und Interaktion" (215 ff.) in den Blick genommen und mit Praxistipps versehen. Studierende und sicher auch Lehrer dürften dankbar dafür sein, zumal diese Tipps anschaulich, mit Erzählungen, Unterichtsszenen und Fotos unterlegt werden und durch die Einbeziehung auch fehlgeschlagener Inszenierungen empirischen Rückhalt glaubhaft machen. Angemerkt sei freilich, dass diese Anschaulichkeit auch Widerspruch hervorruft, so könnten z.B. die Bilder, auf denen die Körperhaltung von Lehrern zu sehen ist, auch ganz anders untertitelt und damit subjektiv interpretiert werden, als Gudjons das gemacht hat.
 
|[http://www.klinkhardt.de/ewr/78151124.htm Rezension von Heidemarie Kemnitz in: Erziehungswissenschaftliche Revue 3 (2004)]}}
 
 
==Vorschläge aus dem Schulalltag==
 
* Viel anwesend sein - auch in den Pausen -, aber wenig Hektik verbreiten.
 
 
== Siehe auch ==
 
  
* [[Evaluation]]
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Die Checkliste „Guter Unterricht“ soll helfen, die eigenen Kompetenzen und Stärken als Lehrer aufzuspüren, ebenso wie die „blinden Flecken“, die Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen bieten - eine Ideenliste für die Selbstevaluation. - Weitere Themen sind: ''Lernen mit Notebooks in der Lehrerausbildung und im Unterricht'': KnowHow für Computer und Internet, Dateiablage, Website und Mailingliste fürs Seminar, Seminarprojekte mit Notebooks, Fitnesstest Computer & Internet und ...
* [[Guter Mathematikunterricht]]
 
* [[Qualität im Deutschunterricht]]
 
* [[Lehrer-Zufriedenheit]]
 
  
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*'''Das Buch:''' Thomas Unruh und Susanne Petersen: Guter Unterricht, 154 Seiten - AOL-Verlag, Mai 2002, ISBN 389111639X, 14,90 €
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*[http://www.rete-mirabile.net/lernen/unruh-guter-unterricht '''Buchtipp:''' Thomas Unruh und Susanne Petersen: Guter Unterricht] (Rete-Mirabile.net)
  
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==Siehe auch==
  
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*[[Evaluation]]
 +
*[[Qualität im Deutschunterricht]]
  
[[Kategorie:Bildungsreform]]
+
[[Kategorie:Fachdidaktik Deutsch]]
[[Kategorie:Didaktik]]
+
[[Kategorie:Methode]]
[[Kategorie:Evaluation]]
 
[[Kategorie:Methoden]]
 

Aktuelle Version vom 15. Dezember 2021, 10:41 Uhr

Was ist guter Unterricht?

Hilbert Meyer

Hilbert Meyer: Was ist guter Unterricht? Auf den Seiten der Uni Oldenburg stellt Hilbert Meyer aus seinem Buch (Cornelsen Scriptor Berlin Herbst 2004) Inhaltsverzeichnis, Einleitung und Zehn Merkmale für guten Unterricht zur Verfügung. Hieraus die ersten drei:

Zitat
  1. klare Strukturierung des Unterrichts (Prozess-, Ziel- und Inhaltsklarheit; Rollenklarheit, Absprache von Regeln, Ritualen und Freiräumen)
  2. Hoher Anteil echter Lernzeit (durch gutes Zeitmanagement, Pünktlichkeit; Auslagerung von Organisationskram; Rhythmisierung des Tagesablaufs)
  3. Lernförderliches Klima (durch gegenseitigen Respekt, verlässlich eingehaltene Regeln, Verantwortungsübernahme, Gerechtigkeit und Fürsorge) ...

Zehn Merkmale für guten Unterricht

Die anderen sieben Merkmale in Schlagworten:

4. inhaltliche Klarheit
5. sinnstiftendes Kommunizieren
6. Methodenvielfalt
7. individuelles Fördern
8. intelligentes Üben
9. klare Leistungserwartungen
10. vorbereitete Umgebung

Andreas Helmke

Andreas Helmke (Uni Konstanz-Landau) stellte Merkmale der Unterrichtsqualität vor (vgl. Friedrich Jahresheft 2007, S. 64):

  • Strukturiertheit, Klarheit, Verständlichkeit
  • Effiziente Klassenführung und Zeitnutzung
  • Lernförderliches Unterrichtsklima
  • Ziel-, Wirkungs- und Kompetenzorientierung
  • Schülerorientierung, Unterstützung
  • Angemessene Variation von Methoden und Sozialformen
  • Aktivierung: Förderung aktiven, selbstständigen Lernens
  • Konsolidierung, Sicherung, Intelligentes Üben
  • Vielfältige Motivierung
  • Passung: Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen

John Hattie

  • Aus dem Interview mit Prof. Dr. Andreas Helmke zur Hattie-Studie, interviewt von Prof. Dr. Volker Reinhardt, veröffentlicht in Lehren & Lernen (7–2013 S.14), als Download verfügbar auf der Webseite von Andreas Helmke und auf der Webseite "visible learning" von Sebastian Waack.
"Reinhardt: Was charakterisiert denn nun guten Unterricht?
Helmke: Gut im Sinne von Hattie, also lernwirksam, ist ein Unterricht,
(1) in dem den Schülern viel zugetraut, aber auch zugemutet wird,
(2) in dem jeder einzelne Schüler an die Grenzen seines Potenzials geführt wird,
(3) der alle Möglichkeiten nutzt, sich im Austausch mit Kollegen kontinuierlich ein Bild der Lernprozesse der Schüler sowie des eigenen Lehrens zu machen,
(4) der durch strukturierte, effiziente, störungspräventive Klassenführung geeignete Rahmenbedingungen für das Lernen schafft und
(5) der in einem Klima stattfindet, das durch Fürsorge, Respekt, Wertschätzung und Freundlichkeit gekennzeichnet ist."
"Ob und wie gut Unterricht gelingt, lässt sich gut anhand einzelner Schlüsselmerkmale von Unterrichtsqualität festmachen. So liegen bereits seit einigen Jahren sowohl in der Schulpädagogik (Meyer, 2004) als auch der pädagogischen Psychologie (Helmke, 2006) empirisch begründete Kriterienkataloge vor, die Hinweise darauf geben, was aufseiten von Unterricht und Lehrkraft positiv zu Lernentwicklungen beitragen kann.
Neue und verstärkte Bedeutung erfahren haben diese Merkmale jüngst durch die Arbeiten des Australiers John Hattie (2009), der Befunde zur Wirksamkeit von Unterricht aus mehr als 60000 Einzelstudien zusammengefasst und systematisiert hat. Anhand der Lernfortschritte von mehr als 88 Millionen Schülerinnen und Schülern konnte so gezeigt werden, welche Merkmale eher lernförderlich sind als andere. Alle diese Arbeiten verdeutlichen, dass es in der Regel tiefenstrukturelle Merkmale des Unterrichts – und weniger Oberflächenmerkmale, wie z.B. bestimmte Lehrmethoden oder Sozialformen – sind, die zu einer Verbesserung von Lernergebnissen von Schülerinnen und Schülern beitragen. Unterrichtsmerkmale, die demnach einen besonders positiven Einfluss auf die Lernentwicklung von Schülerinnen und Schülern haben, sind z.B. regelmäßiges Feedback oder selbstreguliertes Lernen. Merkmale wie „individualisiertes“ oder „entdeckendes Lernen“ sind hingegen für sich selbst genommen nur wenig wirksam."
  • Mehr zur Hattie-Studie in dem ZEIT-Artikel von Martin Spiewak: Ich bin superwichtig! vom 14. Januar 2013:
"Kleine Klassen bringen nichts, offener Unterricht auch nicht. Entscheidend ist: Der Lehrer, die Lehrerin. Das sagt John Hattie. Noch nie von ihm gehört? Das wird sich ändern."

Hans Haenisch

Einen weiteren Merkmalskatalog (Merkmale erfolgreichen Unterrichts) findet man bei Hans Haenisch (vgl. Friedrich Jahresheft 2007, S. 64):

  • Unterricht Struktur geben und Klarheit über Ziele herstellen
  • Grundformen des Unterrichts gut ausbalancieren
  • Wissen- und Kompetenzerwerb leiten und organisieren
  • Lern- und Arbeitsformen variabel gestalten
  • Selbstgesteuertes Lernen zulassen und unterstützen
  • Lernen in sinnstiftende Kontexte einbinden
  • Variationsreich Üben und Wiederholen
  • Lern- und Leistungssituationen trennen
  • Erfahrung von Kompetenzzuwachs ermöglichen
  • Systematisch Gelerntes in lebenspraktischen Situationen anwenden
  • Vertrauen in die Fähigkeit von Schülerinnen und Schülern zeigen
  • Lernstoffe vertikal vernetzen
  • Lösungswege gemeinsam diskutieren
  • Zeit zum Lernen lassen
  • Lernhandlungen auswerten und glaubwürdige Rückmeldung geben

Guter Fachunterricht

Die oben genannten Merkmale sind unabhängig von Fächern. Da Unterricht aber immer fachbezogen ist, müssen diese Merkmale auf den jeweiligen Fachunterricht herunter gebrochen werden. Hilbert Meyers Kriterien basieren auf einem Kriterienmix: Zum einen wurden die Ergebnisse vieler empirischer Studien berücksichtigt, zum anderen enthalten sie aber auch seine normative Sicht auf guten Unterricht. Vor allem diese normative Seite macht es notwendig in fachliche Diskurse einzutreten; absolute Merkmale kann es nicht geben. Ansätze zur Findung von Merkmalen guten Fachunterrichts auf der Basis der 10 Merkmale von Hilbert Meyer finden Sie hier:

Literatur zur Qualität im Fachunterricht

  • Hans Brügelmann: Qualität und die Kunst, den Erfolg von Unterricht zu messen - Oder: Sieben Mythen der aktuellen Diskussion über Evaluation und Rechenschaft
  • Hans Haenisch: Merkmale erfolgreichen Unterrichts. Forschungsbefunde als Grundlage für die Weiterentwicklung von Unterrichtsqualität
  • Albert Bremerich-Vos: Was ist guter Deutschunterricht?
  • Annelie Knapp: Aspekte guten Englischunterrichts
  • Hans Werner Heymann: Was ist guter Mathematikunterricht?
  • Hans E. Fischer: Erfolgreiche Lehr- und Lernformen aus physikdidaktischer Sicht

Vorschläge aus dem Schulalltag

Was guter Unterricht ist, zeigt sich auch aufgrund der Erfahrung im Schulalltag. Daraus folgende Vorschläge können die oben dargelegten theoretischen Ausführungen ergänzen.

  • Viel anwesend sein - auch in den Pausen -, aber wenig Hektik verbreiten. So wird der Unterricht auch entspannter und dadurch besser.
  • Guten Kontakt zu Eltern halten, da gespannte Verhältnisse auch den Unterricht belasten können.
  • Material frühzeitig vorbereiten, damit kurz vor Unterrichtsbeginn keine Hektik aufkommt.

Weblinks

Das Handwerkszeug für Lehrer-Profis und Referendare: Unterrichtsmethoden, Unterrichtsmaterialien, Notebooks wird hier von Thomas Unruh & Susanne Petersen zusammengestellt. Die Webseiten der beiden Autoren behandeln unter anderem folgende Themen und Aspekte eines guten Unterrichts:

  • Drei Grundelemente für guten Unterricht: das relevante Thema, die konsequente Schülerorientierung, die konstruktive Atmosphäre
  • Zum „erzieherischen Einfluss“ von Lehrern
  • Unterrichtsphasen
  • Unterrichtsphasen trennen
  • Unterrichtseinstiege
  • Selbstständig lernen
  • Lernen mit Computer und Internet
  • Unterrichtsgespräche
  • Ergebnisse präsentieren
  • Lehrerinfos
  • Feedback zum Unterricht
  • Lernen lernen
  • Allgemeinbildung

Die Checkliste „Guter Unterricht“ soll helfen, die eigenen Kompetenzen und Stärken als Lehrer aufzuspüren, ebenso wie die „blinden Flecken“, die Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen bieten - eine Ideenliste für die Selbstevaluation. - Weitere Themen sind: Lernen mit Notebooks in der Lehrerausbildung und im Unterricht: KnowHow für Computer und Internet, Dateiablage, Website und Mailingliste fürs Seminar, Seminarprojekte mit Notebooks, Fitnesstest Computer & Internet und ...

Siehe auch