Geschichte des Volkes Israel/König Salomo

Aus ZUM-Unterrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Aufgaben und Material zur Gruppenarbeit "Geschichte des Volkes Israel", 
siehe Juden in der Geschichte

Aufgaben

  1. Überlegt, an welche Stelle Salomo in unserm Zeitstrahl eingeordnet werden muss.
  2. Erläutere kurz die Bedeutung von Salomo für die jüdische Geschichte!
  3. Formuliert Stichpunkte, die eure Mitschüler zu Salomo im Hefter stehen haben sollten (maximal 3)!

Material

König Salomo

König Salomo herrschte von ca. 965-926 v.Chr. Er war der Sohn von König David. In Jerusalem ließ Salomo einen Tempel für die Bundeslade mit den steinernen Gesetzestafeln der 10 Gebote bauen. Seine Amtszeit war eine Zeit des Wohlstandes und des Friedens sowohl im Land als auch mit den Nachbarn.

  • Wirf einen Blick in den Tempel!
  • Zusatz: Militzke Lehrbuch Sachsen Gymnasium, S. 122 zum Bau des Tempels
  • Alternative: jeder Schüler erhält eine kleine Kopie mit einer Tempelskizze, um diese in den Zeitstrahl einzukleben. Zum Beispiel aus: Petri/Thierfelder (Hrsg.): Grundkurs Judentum, Band 1 und 2, 2002.
Die Weisheit Salomos

Salomo soll friedlieben und weise gewesen sein, und die Bibel erzählt ein schönes Beispiel seiner Weisheit: zwei Frauen kamen zu König Salomo. Jede von ihnen hatte ein Kind geboren, nur eines überlebte jedoch. Beide behaupteten, die Mutter des noch lebenden Kindes zu sein. Salomo beschloss, das Kind zu zweiteilen und jeder Frau eine Hälfte zu geben. Eine der beiden verzichtete daraufhin auf ihr Anrecht und erwies sich damit als die wahre Mutter. Ihr sprach Salomo das Kind zu. Die Bibel berichtet, dass die Königin von Saba an Salomos Hof kam, um den Herrscher mit Rätseln auf die Probe zu stellen. Salomo löst alle ihm aufgegebenen Rätsel jener geheimnisvollen Frau, die offenbar aus Äthiopien kam. Salomo und die Königin von Saba gelten als mystisches Paar, deren gemeinsame Weisheit mit dem Geheimnis und der Verbindung des Männlichen und Weiblichen zu tun hat. In diesem Sinne ist auch das „Hohe Lied“ Salomos über die Liebe zu verstehen. (1. Korintherbrief)

(leicht verändert nach: Terhart/Schulze: Weltreligionen, 2006)